In Elgershausen gab es nicht nur allerlei Leckereien und Handwerkliches, sondern auch zwei Höckertiere

Kamele auf dem Weihnachtsmarkt

Tierisch: Matthias Sperber (von links) mit Venir und Aladin erfreute die Besucher, wie Torsten, Merle, Sara und Marc Thormann.

Schauenburg. Viele Kinder hatten ihn schon sehnsüchtig erwartet und freuten sich umso mehr, als der Weihnachtsmann endlich kam, um die Geschenke aus seinem braunen Jutesack an die jüngsten Gäste zu verteilen. Natürlich hatte der Mann mit dem weißen Rauschebart und der roten Bommelmütze auch seinen persönlichen Elf und eines seiner Rentiere zu seinem Ausflug auf den Elgershäuser Weihnachtsmarkt mitgenommen. Zum vierten Mal organisierte die Fibak mit ihrem Vorsitzenden Frank Grimm den Markt am Elgerhaus.

Wie in jedem Jahr werden die Einnahmen auch dieses Mal einem guten Zweck gespendet. „Dieses Jahr sind die älteren Menschen mal an der Reihe“, sagte Steffen Baumheier (Fibak). Die Spenden sollen an das örtliche Seniorenwohnheim gehen. Ziel sei es, ein Gymnastikgerät für optimales Rückentraining anzuschaffen, um die Mobilität der älteren Menschen so lange wie möglich zu erhalten, erklärte Baumheier. Aus diesem Grund haben die Organisatoren eine Menge auf die Beine gestellt, um möglichst viel Geld zusammenzubekommen. 15 örtliche Vereine - darunter die TSG Elgershausen, die freiwillige Feuerwehr und die Landfrauen - beteiligten sich mit weihnachtlichen Aktionen an dem Markttreiben. So auch Louis und Max (beide 8), die im Vorfeld Holzengel gebastelt hatten, die am Stand der Elgershäuser Grundschule verkauft wurden. „Wir haben auch welche gekauft“, sagte Louis’ Mama Tanja Baumgarten.

Dieser Weihnachtsmarkt sei etwas Besonderes, weil er so gemütlich und familiär sei, betonte die 44-Jährige. Erstmals gab es dieses Jahr tierischen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Elgershausen. Matthias Sperber aus Elmshagen war mit seinen Kamelen Venir und Aladin gekommen und sorgte für große Begeisterung bei jungen und älteren Gästen. Auch Familie Thormann betrachtete sich die Höckertiere aus nächster Nähe. Während Marc (3) am Anfang noch etwas zurückhaltend war, wollte er später gar nicht mehr weg von den beiden Kamelen.

Bei einem Marktbummel konnten die Besucher außerdem allerlei Leckereien und Handwerkliches - wie Plätzchen, Eierlikör, Stricksocken, Modeschmuck und Holzschnitzereien - entdecken und kaufen. Heißer Glühwein und Punsch wärmte die Gäste von innen. Für die passende Musik sorgten unter anderem der Musikzug Elgershausen und der Jugend- und Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde des Ortes.

Von Tina Hartung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.