Ortsbeirat will Sanierung oder Neubau

Kampf um das Freibad geht weiter

Steht auf der Kippe: Das Freibad in Harleshausen. Unser Foto zeigt Bademeister Marcel Brede bei der Reinigung. Archivfoto: Malmus

Harleshausen. Das Freibad in Harleshausen soll nach dem Willen des Ortsbeirats Harleshausen saniert oder neu gebaut werden – so wie dies mit dem Auebad geschehen ist. Mit seinem Beschluss fordert er die Stadt auf, mit der Aufsichtsbehörde entsprechend zu verhandeln.

Im Übrigen verlangt der Ortsbeirat, dass die Mittel in den Haushalt 2014 eingestellt werden, die erforderlich sind, um den laufenden Betrieb des Freibades zu gewährleisten und um das Freibad gemäß den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung von 2008 und 2013 im Bestand zu sichern.

Eine weitere Forderung lautet: Die Arbeiten für den geplanten Stadtteilplatz sollen sofort ausgeschrieben und die hierfür im Haushaltsplanentwurf 2014 veranschlagten Mittel bereit gestellt werden.

Das Gremium beriet während seiner jüngsten Sitzung weiterhin den Verkehrsentwicklungsplan. Dazu verweist es auf seine Stellungnahme zur Vorbereitung des Bürgerforums Nordwest zum Verkehrsentwicklungsplan im Februar 2013. Hierin hatte der Beirat als „Brennpunkte“ die Verkehrsströme in Nord-Süd-Richtung über die Obervellmarer und Harleshäuser Straße sowie in West-Ost-Richtung über die Wolfhager Straße genannt. Er betonte erneut, dass es für Harleshausen dringend erforderlich sei, dass der Durchgangsverkehr in Nord-Süd-Richtung über die Rasen- und Tulpenallee abfließe.

Auch ein Konzept für mehr Parkplätze im Ortskern und für Verkehrsberuhigung an der Wolfhager und an der Obervellmarer Straße mahnte er an.

Für eine Pförtnerampel im Kreuzungsbereich Hamburger Straße votierte der Beirat erneut, auch wenn sie in Vellmar und damit außerhalb der Stadtgrenze liegt. Derartige Ampel stoppen den Verkehr bereits vor Stauschwerpunkten und entlasten so die stark befahrenen Bereiche. Schließlich müsse die Busanbindung des Ortskerns Harleshausens an die Regiotram verbessert werden. (pom)

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