Risesenbärenklau ist giftig

Kampf gegen Herkulesstaude - Giftige Pflanze in Kassel gesichtet

In der Dönche gesehen: HNA-Leser Andreas Burzan hat dieses Foto von der Herkulesstaude, auch als Risesenbärenklau bekannt, gemacht.
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In der Dönche gesehen: HNA-Leser Andreas Burzan hat dieses Foto von der Herkulesstaude, auch als Risesenbärenklau bekannt, gemacht.

Der Dönchebach bietet eine Voraussetzung dafür, dass sich die giftige Herkulesstaude ausbreiten kann. „Die Pflanze liebt es feucht und schattig“, sagt Maura Bunke vom städtischen Umwelt- und Gartenamt.

Kassel – HNA-Leser Andreas Burzan hat am Döncherand eine Herkulesstaude (auch Riesenbärenklau genannt) gesehen und macht sich Sorgen. Was man denn gegen die Pflanzen machen könne, hat er bei der HNA angefragt.

Eigentlich hat die Herkulesstaude in unseren Breiten nichts zu suchen. Doch als Neophyt (das ist eine Pflanze, die neue Standorte erobert) breitet sie sich zunehmend aus. Es sei schlicht unmöglich, alle Herkulesstauden im Stadtgebiet zu bekämpfen, sagt Maura Bunke. Dafür seien es einfach zu viele. Deshalb gebe es eine Prioritätenliste. Wenn so eine Pflanze etwa in der Nähe eines Spielplatzes gesichtet werde, dann müsse man handeln. Auch neben Fußwegen könne man sie nicht stehen lassen.

Wenn die Pflanze entlang eines Wasserlaufes steht, dann kümmert sich Kasselwasser darum, ansonsten das Umwelt- und Gartenamt.

Beim Umwelt- und Gartenamt gibt es eine Karte, in der die Standorte der giftigen Pflanze eingezeichnet sind. Wenn die Profis eine Herkulesstaude entfernen, dann machen sie das nur in Schutzkleidung. Die Haut müsse bedeckt, die Augen geschützt sein, so der Tipp an Privatgärtner. Man könne die Herkulesstaude im eigenen Garten selbst entfernen, müsse aber vorsichtig sein. Die Pflanze sondere giftige Substanzen ab.

Es helfe allerdings nichts, die Herkulesstaude einfach nur abzumähen. Dann komme sie schnell wieder. Also: Auch die Wurzel ausgraben und alle Pflanzenteile entfernen. Auf der Homepage der Stadt unter kassel.de gibt es einen Störmelder. Dort kann man Ortsangaben machen, wo Herkulesstauden vorkommen. Oder auch Hinweise zu anderen Problemen geben. (Thomas Siemon)

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