Aktie bricht ein

Übernahme von K+S abgewehrt: Potash-Konzern bläst Versuch ab

Aufatmen in der Region: Der kanadische Düngemittelriese Potash lässt von seinem Kasseler Konkurrenten K+S ab und zieht sein Angebot von Ende Mai zurück.

Somit kann der Kali- und Salzproduzent vorerst selbstständig bleiben. Die Aktie des einzigen nordhessischen Dax-Konzerns reagierte wie erwartet: mit einem drastischen Kurseinbruch von 25 Prozent in der ersten Handelsstunde. Wie berichtet, hatte Potash 41 Euro je K+S-Aktie geboten, woraufhin K+S-Titel kurzzeitig über 40 Euro sprangen . Am Freitag notierte sie bei 31 Euro.

Potash-Chef Jochen Tilk begründete den Rückzug mit der aktuellen Bewertung von Rohstoff-Unternehmen im Allgemeinen und der von Kali-Produzenten im Besonderen. Seit dem Sommer haben letztere Kursverluste von 35 bis 40 Prozent erlitten. „Angesichts dieser Marktbedingungen und der fehlenden Unterstützung seitens des K+S-Managements sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es nicht länger im Interesse unserer Aktionäre liegt, den Zusammenschluss weiterzuverfolgen“, sagte er. Der Gesamtbetriebsrat des Unternehmens war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der Betriebsratschef in Kassel, Udo Stumpf, wollte keine Stellung nehmen.

Mehr im Laufe des Tages hier. 

Die Vorgeschichte und sämtliche Artikel lesen Sie auf unserer Themenseite zu K+S.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.