Eva Koch und Dieter Beig führen die Kandidatenliste an

Kandidaten für Kommunalwahl: Grüne mit bewährter Spitze 

Das Spitzensextett der Grünen für die Kommunalwahl 2016 (von links): Dorothee Köpp (Listenplatz 3), Steffen Müller (6), Boris Mijatovic (4), Christine Hesse (3) , Eva Koch (1) und Dieter Beig (2).

Kassel. Die Kasseler Grünen setzen bei der Kommunalwahl am 6. März 2016 auf ihre bewährte Spitze. Mit großer Mehrheit wählte die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Kassel-Stadt am Samstag Eva Koch (53), die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Fraktionsvorsitzenden Dieter Beig (63) auf die Plätze eins und zwei.

Auf den nächsten Plätzen folgen Dorothee Köpp (51), Boris Mijatovic (41), Christine Hesse (34), Steffen Müller (29), Dr. Martina van den Hövel (63), Jürgen Blutte, Awet Tesfaiesus (40) und Gernot Rönz (42).

Insgesamt nominierten die Grünen, die derzeit 18 von 71 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung inne haben, 51 Kandidaten im Alter zwischen 22 und 81 Jahren. Jüngster ist Ben Bussiek, ältester Dr.-Ing. Uwe Anders.

Sowohl die beiden Kreisvorsitzenden Vanessa Gronemann und Boris Mijatovic als auch die beiden Spitzenkandidaten stellten sich zu Beginn der Sitzung demonstrativ hinter ihren Grünen Stadtbaurat Christof Nolda, der wegen seiner Verkehrs- und Stadtenwicklungspolitik in der Kritik steht. Die Stadt befinde sich auf vielfältige Weise im Wandel und es führe kein Weg an Veränderungen vorbei. Nicht Nolda, der unter anderem wegen Plänen zum Rückbau der Wilhelmshöher Allee, zur Umwandlung des Großen Kreisels in eine Kreuzung und zu Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen unter Beschuss steht, sei das Problem, „sondern die Bewahrer, die nichts verändern wollen. Wir wollen Mobilität nachhaltig und langfristig verändern, um mehr Aufenthaltsqualität zu erreichen“, sagte Beig.

Man wolle die Wilhelmshöher Allee „als Sichtachse anpacken“, und Christof Nolda habe die Gunst der Stunde genutzt und Zuschüsse beantragt, die es nur im Zusammenhang mit dem Welterbe gebe, Wir spielen mit dem Bergpark in der ersten Liga, und das soll auch so bleiben“, sagte Boris Mijatovic.

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