Karlshospital: Neuer Anlauf für Gastronomie

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Das Karlshospital hat derzeit keine Gatsronomie.

Kassel. Neuer Anlauf für die Gastronomie im Karlshospital an der Fulda: Möglicherweise werden die Lichter dort zum Jahresende wieder angehen.

Eigentümer Gotthard Fels, der das denkmalgeschützte Karlshospital für 5,2 Millionen Euro sanierte und ausbaute, ist nach eigenen Angaben mit zwei Interessenten in ernsthaften Verhandlungen.

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Das im Oktober 2009 eröffnete Cafe-Restaurant im Karlshospital ist seit zwei Monaten geschlossen. Grund sollen laut Fels wirtschaftliche Probleme des Betreibers gewesen sein, der die Räume nach der Sanierung mit großen Plänen übernommen hatte. Auch dessen Nachfolger, der den Gastronomie-Betrieb ohne eigenen Pachtvertrag weitergeführt habe, habe aufgegeben.

„Der Untermieter ist stiften gegangen“, sagt Fels. Zusammen mit der Brauerei versuche man gerade, die Dinge rechtlich abzuwickeln. Es stünden noch viele Forderungen aus. „Lieferanten, Mitarbeiter, Sozialversicherungsbeiträge - da ist alles offen.“ Zudem seien sechs Monatsmieten nicht gezahlt worden.

Der ehemalige Pächter will sich nicht dazu äußern. Der neue Pächter soll die Gewähr bieten, dass die Gastronomie auch läuft. „Noch einen Italiener oder Chinesen möchte ich an der Ecke nicht haben“, sagt Fels. Er wolle sicher gehen, dass das Konzept aufgehe und auch genügend Kapital im Hintergrund vorhanden ist. Es gebe durchaus Interessenten, die seinen Vorstellungen entgegen kämen. (els)

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