Hauch von Wiener Opernball-Glanz

Kassel tanzt beim Theaterball im Opernhaus: 1000 Gäste feiern bis in den Morgen

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Schicke Ball-Jugend: Kristjana Dreier, Antonia Leonhäuser, Leandra Sophia Persch, Eva Radzikhovskiy, Clara Neher und Tosca Luisa Persch (von links) kennen sich aus dem Nachwuchschor „Cantamus“ des Staatstheaters.

Beim Kasseler Theaterball feierten 1000 festlich gekleidete Gäste bis in den Morgen - ein Hauch von Wiener Opernball-Glanz in Nordhessen.

Im Theater ist was los – dieser Befund des hintersinnigen Wiener Chansonniers Georg Kreisler wurde am Samstag im Kasseler Opernhaus aufs Trefflichste zelebriert: Beim Theaterball, der als glanzvollstes Ereignis im Kasseler Festkalender leider nur alle zwei Jahre stattfindet, hatten sich rund 1000 Gäste zum Tanzen, Feiern und gesellschaftlichen Schaulaufen versammelt.

Für viele Kavaliere war das ein willkommener Test, ob der Smoking noch passt. Die Damen zeigten sich in teils spektakulären Roben und zogen allenthalben bewundernde Blicke auf sich. Da konnte man Operntenor Younggi Moses Do nur beipflichten, der im vorgeschalteten Showprogramm aller Staatstheater-Sparten mit den Worten des Operettenkönigs Franz Lehár kommentierte: Dein ist mein ganzes Herz.

Mit quirligem Komik-Charme eroberte Schauspielerin Meret Engelhardt die Herzen des Publikums

Frei nach Kreislers scharfzüngigen Theaterspitzen führte die gebürtige Wienerin durchs Programm gemeinsam mit Orchestermanager Tobias Geismann als sprödem Sidekick – eine amüsante Kombination, die eigentlich reif für ein Extraprogramm wäre.

Auch ein Hauch von Wiener Opernball-Glanz wurde den Gästen geboten: Eine Formation der Tanzschule Meyerrose, gewandet in Schwarz und Weiß wie bei der Eröffnung des Ballklassikers, präsentierte zum Finale des Bühnenprogramms die Fledermaus-Quadrille zu den Klängen von Johann Strauss Sohn und wurde mit langem, begeistertem Applaus bedacht.

Ballbetrieb bis weit in die Morgenstunden

Nun hätte eigentlich das Wiener Eröffnungskommando „Alles Walzer“ folgen müssen. Doch das ist bei Kassels Theaterball, der eigene organisatorische Traditionen hat, nicht ohne weiteres darzustellen. Bevor sich auch die Ballgäste in Walzerpaaren auf der Opernbühne drehen konnten, rüsteten dienstbare Geister die riesige Fläche in Rekordzeit zur Feierzone um und bauten dort viele festlich eingedeckte Tafeln auf.

In den beiden weitläufigen Foyers des Opernhauses begann der Ballbetrieb direkt – und dauerte bis weit in die Morgenstunden. Zumindest in dieser Hinsicht sind die glanzvollen Ereignisse in Kassel und Wien auf gleicher Höhe.

Theaterball im Opernhaus - die Bilder

Theaterball im Opernhaus
 © Andreas Fischer
Theaterball im Opernhaus
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