211 Personen kontrolliert

Shisha-Bar zugemacht: Kontrollen in der Kasseler Innenstadt - 30 Anzeigen

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Nach Kontrollen: In Kassel gab es 30 Anzeigen wegen unterschiedlichster Verstöße. 

Kontrolle in Shisha-Bars in der Kasseler Innenstadt: Insgesamt wurden 30 Anzeigen wegen Verstöße gegen verschiedenste Vorschriften eingeleitet.Eine Bar wurde geschlossen.

Vor wenigen Tagen standen plötzlich Polizei, Zoll und Ordnungsamt in den beliebten Bars. Jetzt wurden Ergebnisse veröffentlicht: Eine Bar musste sogar geschlossen werden, weil der Kohlenmonoxid-Wert zu hoch war. Insgesamt wurden 30 Anzeigen wegen Verstöße gegen verschiedenste Vorschriften eingeleitet.

Rund 50 Einsatzkräfte durchsuchten fünf verschiedene Bars und Restaurants in der Gießbergstraße, der Fünffensterstraße, der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße und der Friedrich-Ebert-Straße auf.

Polizei-Kontrolle in Shisha-Bars: 211 Personen kontrolliert

211 Personen, bei denen es sich um Personal und Gäste der Bars und Restaurants handelte, wurden kontrolliert. Gegen einen 24-Jährigen aus Somalia leiteten die Polizisten ein Verfahren wegen Drogenbesitzes ein, da sie bei ihm einen Beutel mit der Kaudroge „Khat“ gefunden hatten. Ein vorbeifahrender 21-jähriger Autofahrer aus Espenau muss sich nun wegen eines „Handyverstoßes“ verantworten.

Autofahrer filmt Polizeieinsatz an Shisha-Bar

Er hatte den Polizeieinsatz in der Friedrich-Ebert-Straße im Vorbeifahren gefilmt und muss nun mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt rechnen. Zoll-Beamte stellten bei den Kontrollen über 30 Kilo Tabak sicher. In diesen Fällen hatte sich der Verdacht der Steuerhinterziehung und des Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetz ergeben.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes stellten mit Blick auf die Lebensmittelüberwachung in allen fünf Einrichtungen bauliche und hygienische Mängel fest, die teilweise gravierend waren. Insgesamt leiteten sie Verfahren wegen Verstöße gegen das Hessische Gaststättengesetz, gegen das Nichtraucherschutzgesetz, gegen das Brandschutzgesetz sowie gegen die Spielverordnung und das Jugendschutzgesetz ein.

In allen Fällen dauern die Ermittlungen und die Einleitung von weiteren Maßnahmen durch die fachlich zuständigen Behörden an, teilt die Polizei mit.

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