Voller Parkplatz am Black Friday

Auf dem Dez-Parkplatz in der Vorweihnachtszeit: Ruhe nach dem Hupkonzert

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Ein Engel mit Adventskalender: Aushilfe Sarah Cordes verteilte Geschenke an die Autofahrer, wie auch an Joachim Manz.

Am Black Friday war es voll auf dem Parkplatz des Einkaufszentrum Dez in Niederzwehren. Doch wie sieht es am Tag danach aus?

 „Gestern war hier ein Hupkonzert, dagegen ist es heute richtig ruhig“, sagt Patrick May, der im Schwenkgrill am Dez Bratwurst und Steaks verkauft, am Samstagmittag. Der Black Friday lockte so viele Menschen in das Einkaufszentrum nach Niederzwehren, dass man mitunter schon die Nerven bewahren musste, bis man einen Parkplatz gefunden hatte. Überall Autoschlangen. „Ich verstehe nur nicht, warum die Leute alle hupen“, sagt May. Dadurch finde man ja auch nicht schneller einen Parkplatz.

„Der Black Friday war richtig gut“, sagt Dieter Luckhardt, stellvertretender Centermanager, mit Blick auf die Vielzahl der Kunden. Wenn es draußen auf dem Parkplatz zu voll und eng werde, dann gingen Wachleute nach draußen, um die Menschen zu beruhigen.

Dagegen war es am ersten Adventssamstag fast besinnlich. Morgens um 11 Uhr waren noch ausreichend der 1400 Stellplätze frei, und auch mittags mussten die Autofahrer nicht lange warten, bis sie einen Parkplatz gefunden hatten.

Musste sich am Freitag ein Hupkonzert anhören: Patrick May.

„Das ging flott. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so schnell einen Parkplatz bekommen“, sagt Christiane Schindler um 11.50 Uhr. Gemeinsam mit ihrer Schwester Waltraud Koch ist sie aus Eschwege ins Dez gekommen. Nach zwei Minuten haben sie bereits einen Parkplatz gefunden. Wenn es länger gedauert hätte, wäre es auch nicht schlimm gewesen, sagt Waltraud Koch. „Manchmal muss man ein bisschen Geduld haben.“

Parkplatz am Dez finden am Samstag einfach

Etwas mehr Geduld musste am Samstagnachmittag Daniel Witt aus Warburg aufbringen, der im Media Markt einkaufen wollte. „Ich musste drei Runden drehen, bis ich einen Parkplatz gefunden habe.“ Die Suche habe ihn aber nicht genervt. „Das kann man ja verstehen, wenn so viel los ist.“

Völlig entspannt wirken auch die beiden Schwestern Astier und Miryam Johannes aus Kassel, die um 16.20 Uhr mit ihrem Kleinwagen rückwärts in eine freie Parklücke fahren. „Wir haben nur zwei Minuten auf einen freien Parkplatz gewartet“, sagen die jungen Frauen. „Wenn wir im City Point parken wollen, müssen wir manchmal eine Viertelstunde warten“, sagt Astier Johannes. Deshalb würden sie gern ins Dez fahren. Ein weiterer Vorteil sei hier, dass die Parkplätze kostenlos sind. Ohne Stress machen sich die beiden auf den Weg, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Entspannte Parkplatzsuche: (von links) Astier und Miryam Johannes aus Kassel mussten nur zwei Minuten warten, um ihr Auto abzustellen.

Im Stadtteil selbst bekomme man von dem Verkehr nicht viel mit, sagt Ortsvorsteher Harald Böttger. Da die meisten Kunden über die Südtangente in das Einkaufszentrum kommen, habe der Verkehr auf die Frankfurter Straße keine so großen Auswirkungen. Problematisch werde es für Niederzwehren nur, wenn es Einschränkungen auf der A 49 gibt.

So vergleichsweise entspannt wie am Dez ging es übrigens in der Innenstadt am Samstag nicht zu. Auf der Frankfurter Straße und neben dem Staatstheater stauten sich die Autos, die in die Tiefgarage am Friedrichsplatz wollten.

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