Umwelt- und Gartenamt hat neue Blumenmischung ausgesät – Im Sommer schmücken Blüten die Stadt

Kassel blüht bald in Blau und Weiß

Dank an die Ortsbeiräte: Amtsleiterin Regula Ohlmeier (Mitte) und ihr Mitarbeiter Volker Lange (hinten, Zweiter von rechts) präsentierten die blau-weiße Samenmischung. Dorothea Fischer aus Bad Wilhelmshöhe (vorne, von links), Elisabeth König (Kirchditmold), Brigitte Ledderhose (Forstfeld), Annli Lattrich (Wesertor), Joachim Bonn aus Waldau (hinten, von links), Stefan Kurt Markl (Philippinenhof-Warteberg) und Dr. Fritz Krappe (ganz rechts) aus Bad Wilhelmshöhe erhielten eine kleine Kostprobe. Foto:  Koch

Kassel. Wenn das Wetter gut bleibt - es also warm ist und ab und zu mal regnet - dann wird Kassel zur Eröffnung des Hessentags am Freitag, 14. Juni, in den Farben blau und weiß erblühen.

Das Umwelt- und Gartenamt hat nämlich in allen Stadtteilen Samen solcher Pflanzen gesät, die in diesen Farben blühen.

Schon im vergangenen Jahr erfreuten sich viele Menschen in Kassel an den wunderschönen bunten Blüten- und Blumenmeeren überall in der Stadt. Die Idee für die blau-weiße Mischung - passend zu den Farben des Stadtwappens - hatte Amtsleiterin Regula Ohlmeier.

Hessentagsmischung

Diese Hessentagsmischung wird nicht zu kaufen sein, sagt Mitarbeiter Volker Lange. Auch die genaue Zusammensetzung der Samenmischung bleibt Geheimnis des Umwelt- und Gartenamtes. Wegen der Konkurrenz. Lange verrät aber, welche Blumen wohl Mitte Juni zu sehen sind. Salbei, Lein, Natternkopf, Feldrittersporn und Kornblumen sorgen für sattes Blau, Margaritten, Seifenkraut, Zinien und wilde Möhren liefern das Weiß.

Lange weist daraufhin, dass das blau-weiße Farbenmeer nicht nur etwas für das Auge ist, sondern auch den Naturschutz unterstützt. Der Natternkopf sei zum Beispiel sehr bei Imkern beliebt, weil die Pflanze bis zum Herbst den Bienen Nektar lieferten. „Imker schätzen deshalb unsere Blumenmischungen.“

Wohl auch die Ortsbeiräte. Zusammen haben alle 23 Stadtteilgremien 25 000 Euro an Dispositionsmitteln für die Saat und das Aussäen zur Verfügung gestellt. Dafür wollte sich das Umwelt- und Gartenamt jetzt bedanken und hatte alle Ortsvorsteher eingeladen. Vertreter aus sechs Stadtteilen nahmen diese blumige Einladung wahr. (use)

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