Erleichterung beim Einkaufen in der City

2G-Bändchen vom Weihnachtsmarkt gelten nun auch in Kasseler Geschäften

Besucher des Weihnachtsmarkts in der Innenstadt von Kassel.
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Wer sich auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt ein Bändchen als 2G-Nachweis geholt hat, kann damit auch in den Einzelhandel.

Das Einkaufen in der Kasseler Innenstadt wird erleichtert. Die Bändchen, die Besucher des Weihnachtsmarktes als 2G-Nachweise bekommen, gelten nun in Geschäften.

Kassel – Die Bändchenregelung, die bisher nur den Zugang zum Weihnachtsmarkt in Kassel geregelt hat, gilt jetzt auch im Einzelhandel. In Kassel werden die Bändchen an Zugängen der 2G-Zonen des Märchenweihnachtsmarktes ausgegeben. Hierfür muss bereits ein 2G-Nachweis erbracht werden, der jetzt beim Betreten von Geschäften nicht wiederholt werden muss.

Die Farbe der Bändchen wechselt täglich, sodass der 2G-Nachweis tagesaktuell erforderlich ist. In den Geschäften sind die farbigen Bändchen nicht erhältlich. Der Zutritt zu den Geschäften ist weiterhin aber auch ohne Bändchen nach der derzeit geltenden 2G-Regel möglich.

2G-Bändchen vom Weihnachtsmarkt: Impf- oder Genesenennachweis muss weiter mitgeführt werden

Der Impf- beziehungsweise Genesenennachweis muss trotz der Bändchen weiter mitgeführt und bei einer Kontrolle entsprechend vorgezeigt werden. Der Einzelhandel ist aufgrund dieser Regelung aber nicht von der Kontrollpflicht entbunden, heißt es von der Stadt. Dementsprechend finden stichprobenartige Kontrollen der 2G-Bändchen statt.

Petra Feist-Dietrich von Schuhhaus Feist in der Wolfsschlucht spricht von einer eleganten Lösung. Das Bändchen sei dann wie eine Eintrittskarte für einen Tag in der Innenstadt. Bei den 2G-Kontrollen habe die Kundschaft bislang viel Verständnis gezeigt: „Mehr noch, die Kunden fühlten sich sicher und waren dankbar.“ Auf jeden Fall hätten die Regelungen nicht für schlechte Stimmung gesorgt.

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2G-Bändchen vom Weihnachtsmarkt: Hygiene- und Sicherheitskonzepte gehen auf

Gleichwohl laufe das Geschäft schlechter als vor Corona. Das bestätigt auch Alexander Wild, Vorsitzender der City-Kaufleute. In der Innenstadt sei wesentlich weniger los. Bei den Kunden herrsche Unsicherheit, sie seien nicht so ausgabefreudig. Was schade sei, „denn die Hygiene- und Sicherheitskonzepte gehen auf“, wie Wild sagt. Bislang habe es kaum negative Erlebnisse gegeben. In diesem Zusammenhang lobt er die Sicherheitsfirma Protex, die in der Innenstadt einen „prima Job“ mache.

Die neue Bändchen-Regelung in Geschäften bezeichnet Wild als Erleichterung. So bekämen die Inhaber etwas Rückendeckung. Er selbst sei die Schnittstelle. Sobald die Bändchenfarbe für den jeweiligen Tag festgelegt ist, verschickt Wild die Nachricht an die Händler. Nun hofft der Vorsitzende der City-Kaufleute, dass es in den verbleibenden Wochen bis Weihnachten noch einen Schub gibt. „Irgendwann müssen die Leute ja mal ihre Geschenke kaufen.“ (Kathrin Meyer, Robin Lipke)

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