Kasseler Drohnenabwehr-Spezialist weltweit gefragt

Dedrone - erstes Zertifikat für Drohnenabwehr-System

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Das Abwehrsystem von Dedrone kann etwa zum Schutz von Atomkraftwerken eingesetzt werden.

Der Kasseler Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone erhält das erste Zertifikat für das hauseigene Drohnenabwehr-System DroneTracker. Dedrones System ist weltweit gefragt.

  • Dedrone aus Kassel: Drohnenabwehr-System erfüllt CPNI-Standards
  • DroneTracker als Erweiterung des gängigen Sicherheitspersonal
  • Kasseler Drohnenabwehr-Spezialist weltweit gefragt

Der Kasseler Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone hat für seine Drohnenabwehr-Plattform „DroneTracker“ die staatliche Zertifizierung des britischen „Zentrums für den Schutz der nationalen Infrastruktur“ erhalten.

Der vom „Centre for the Protection of National Infrastructure“ (CPNI) entwickelte Drohnendetektions-Standard ist laut Dedrone die erste offizielle Bewertung von Drohnenabwehr-Systemen.

Dedrone aus Kassel: Drohnenabwehr-System erfüllt CPNI-Standards 

Die Zertifizierung garantiert demnach Organisationen von entscheidender nationaler Bedeutung, dass die Technologie eingehend getestet wurde und für ihren Schutz geeignet ist. Auch andere Länder orientierten sich an den CPNI-Standards.

Die Kasseler Firma hat das Anti-Drohnen-System zum Schutz von Unternehmern, Veranstaltungen und kritischen Infrastrukturen entwickelt. Dazu zählen Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen auslösen würden, etwa Flughäfen, Kraftwerke, Gefängnisse und Regierungsgebäude.

Warnsystem gegen Drohnen:

DroneTracker als Erweiterung des Sicherheitspersonal

Die DroneTracker-Plattform detektiert, verfolgt und identifiziert Drohnen. Dazu kombiniert sie Funkfrequenz-, Radar- und optische Sensoren. Die Funkfrequenz-Sensoren erkennen, orten, verfolgen und klassifizieren Drohnen.

Schwenk-Neigekameras liefern Informationen zur Lokalisierung über eine optische und thermische Erkennung. Spezielle Radarsysteme ermitteln Positions- und Höhedaten und erkennen autonome Drohnen.

Alle Sensordaten werden in der Dedrone-eigene Software-Plattform DroneTracker gebündelt, verarbeitet und schnell verständlich dargestellt, damit das Sicherheitspersonal die Lage umgehend einschätzen und entsprechend reagieren kann.

In Deutschland immer häufiger am Himmel zu sehen: Drohnen.

Kasseler Drohnenabwehr-Spezialist weltweit gefragt

Die Technologie ist laut Dedrone das am häufigsten installierte Anti-Drohnen-System und bei Kunden weltweit im Einsatz, darunter drei G7-Länder, mehr als 40 Justizvollzugsanstalten, 15 Flughäfen und zahlreiche Industrieunternehmen.

Dedrone wurde 2014in Kassel gegründet. 2016 hat das Unternehmen seinen Hauptsitz nach San Francisco verlegt, da der Markt für Sicherheitssysteme in den USA größer ist. Entwicklung und Produktion befinden sich nach wie vor in Nordhessen. Das Unternehmen beschäftigt an fünf Standorten 75 Mitarbeiter, davon 45 in Kassel. Zum Umsatz macht Dedrone keine Angaben.

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