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Gefährliche Aktion: Betrunkener sorgt für Zugverspätungen in Kassel

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Ein Betrunkener hat am Montagnachmittag für lange Zugverspätungen in Kassel gesorgt. Die Polizeistreife entdeckt eine Mann liegend im Gleisbett.

Kassel - Der Bundespolizei sei um 14.30 Uhr mitgeteilt worden, dass ein Mann im Gleisbereich in der Nähe der Tannenwaldbrücke in Rothenditmold liege, so Ibrahim Aras, Sprecher der Bundespolizei in Kassel. Man habe deshalb umgehend eine Gleissperrung veranlasst und eine Streife zu dem Gleis geschickt. Nur wenige Minuten später hätten die Bundespolizisten dort einen 29-jährigen Mann entdeckt.

Deutsche Bahn
Ein Betrunkener hat für Zugverspätungen in Kassel gesorgt. © Michael Matthey

Alkoholtest zeigt 2,5 Promille an - Neun Züge verspäten sich um jeweils zwei Stunden

Aufgrund seines stark alkoholisierten Zustands sei der Mann zur Dienststelle gebracht worden, wo ein Atemalkoholtest bei ihm gemacht worden sei. Dieser Test habe einen Wert von 2,58 Promille ergeben. Da der Mann sehr starke Ausfallerscheinungen gehabt und über Unwohlsein geklagt habe, wurde ein Rettungswagen verständigt. Anschließend wurde er für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Durch den Vorfall hätten neun Züge insgesamt 128 Minuten Verspätung gehabt. Die Bundespolizeiinspektion hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann eingeleitet. (use)

Weiterhin fandet die Kassler Polizei nach dem Unbekannten, der im vergangenen Oktober zwei Betonplatten auf die Gleise legte. Ein ICE fuhr über die Platten und musste am Bahnhof Wilhelmshöhe auf etwaige Schäden überprüft werden.

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