In Deutschland einmalig

Letzte Gelegenheit für Eisrutscher: Bis Sonntagabend steht die Attraktion auf der Treppenstraße noch

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Alles bereit für das letzte Betriebswochenende: Eisrutschen-Chef Sebastian Ruppert präpariert die Rutschfläche für die Besucher.

Bis zum Sonntagabend haben Besucher der Kasseler Innenstadt noch die Gelegenheit, auf der Eisrutsche in Richtung Königsstraße zu gleiten.

  • Eisrutsche auf der Treppenstraße wird am Sonntagabend (12.01.2020) abgebaut.
  • Die Attraktion ist in Deutschland einmalig.
  • Betreiber Sebastian Ruppert zieht eine positive Bilanz.

Die Weihnachtsmarkt-Attraktion in der Kasseler Innenstadt wird am Sonntagabend abgebaut. 70 Meter lang ist die Edelstahl-Konstruktion der Eisrutsche, die vom Florentiner Platz über den gesamten unteren Teil der Treppenstraße reicht.

Eisrutsche in Kassel: Betreiber Sebastian Ruppert ist zufrieden - trotz gesunkener Nutzerzahlen

In diesem Jahr war wieder viel Betrieb auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt – und auch bei Sebastian Ruppert, der die in Deutschland einmalige Eisrutsche betreibt. Zahlen will Ruppert nicht nennen. Ganz so gut besucht wie im letzten Jahr war die Rutsche aber nicht. „Es fehlen ein paar Prozent, aber ich bin zufrieden“, sagt er. 

Eisrutsche in Kassel erstmalig zum Weihnachtsmarkt 2018 - begleitet von bundesweiter Medienberichterstattung

„Letztes Jahr hatten wir eine unheimliche Medienpräsenz, erinnert sich der Schausteller. Verschiedene Fernsehsender aus dem ganzen Bundesgebiet und auch einige überregionale Zeitungen berichteten über die Kasseler Besonderheit.

Eisrutsche wird auch beim nächsten Weihnachtsmarkt wieder aufgebaut - dann mit einer Neuerung

Ist Ruppert mit seiner Rutsche beim nächsten Weihnachtsmarkt wieder dabei? „Na klar“, sagt er und berichtet von einer weiteren geplanten Neuerung. „Wir wollen einen Geschwindigkeitsmesser anbringen.“ Das sei besonders für Gruppen interessant und soll für noch mehr Spaß auf der Rutsche sorgen. Eine Art Wettrutschen also um die höchste Geschwindigkeit. „Die beträgt laut Hersteller rund 35 bis 40 km/h“, sagt Ruppert. Ob das stimmt, können die Besucher beim kommenden Weihnachtsmarkt dann selbst testen.

Noch ist Ruppert unsicher, ob der Betrieb über die Weihnachtsmarkt-Zeit hinaus sinnvoll ist. „Die Leute kommen nicht mehr so viel raus wie vor Weihnachten, aber versuchen muss man es“, sagt er.

Mehr Spaß für Rutscher: Eisrutsche hatte in dieser Saison ein Dach

Nach den Erfahrungen aus dem ersten Betriebsjahr beschloss der Schausteller noch einige Investitionen zu tätigen. Dass die Rutsche jetzt ein Dach hat, bringe viele Vorteile. Zunächst einmal würden die Besucher bei Regenwetter nicht nass. Aber auch der Betrieb sei einfacher. Ruppert: „In ersten Jahr mussten wir, je nach Wetterlage, drei verschiedene Rutschmatten verwenden.“ 

Märchenmotive zur Zierde und ein Glühweinstand bereicherten das Rutschvergnügen

Mal waren die Rutscher durch die Feuchtigkeit zu schnell, mal war das Eis zu stumpf, und der Spaß blieb mit der Geschwindigkeit auf der Strecke. Wegen des Dachs gab es diese Probleme nun nicht mehr. Außerdem investierte er in eine neue Verkleidung mit Märchenmotiven und eröffnete einen Glühweinstand am unteren Ende der Rutsche. 

Eisrutschen-Betreiber bereitet sich jetzt auf die Saison vor

Ruppert und seine Kollegen machen nach dem Abbau erst mal ein paar Tage Pause. Dann geht die Arbeit für ihn aber schon wieder weiter: „Ich muss mich auf die kommende Saison vorbereiten.“ Mit seinem Karussell „Take off“ ist er dann auf Volksfesten unterwegs. Unter anderem auch beim Kasseler Frühlingsfest vom 8. bis 24. Mai auf dem Messeplatz.

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