Erkenntnisse zur Brandursache

Kassel: Mehrere Gartenhütten im Fasanenhof abgebrannt - Polizei gibt neue Details bekannt

Bei einem Brand auf dem Gelände des Kleingartenvereins KGV Fasanenhof sind am Dienstagvormittag vier Hütten komplett abgebrannt.
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Bei einem Brand auf dem Gelände des Kleingartenvereins KGV Fasanenhof sind am Dienstagvormittag vier Hütten komplett abgebrannt.

Bei einem Brand auf dem Gelände eines Kleingartenvereins in Kassel sind mehrere Hütten abgebrannt. Die Polizei äußert sich nun zur Brandursache.

Update vom Dienstag, 27.04.2021, 16.50 Uhr: Nachdem es am frühen Dienstagmorgen zu einem Brand im Stadtteil Fasanenhof auf dem Gelände eines Kleingartenvereins gekommen war, hat die Polizei nun weitere Details veröffentlicht.

Die Kasseler Kriminalpolizei hat die Brandstelle demnach aufgesucht und dort weitere Ermittlungen fortgesetzt. Aktuell wird davon ausgegangen, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Bislang gebe es eine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Die Schadenshöhe wird seitens der Polizei auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Brand in Kassel: Vier Gartenhütten brennen vollständig ab - etwa 30 Einsatzkräfte vor Ort

Erstmeldung vom Dienstag, 27.04.2021, 13.16 Uhr: Bei einem Brand auf dem Gelände des Kleingartenvereins KGV Fasanenhof im Stadtteil Fasanenhof sind am Dienstagvormittag vier Gartenhütten vollständig abgebrannt. Die Berufsfeuerwehr und zwei Freiwillige Feuerwehren aus Kassel waren mit circa 30 Leuten im Einsatz, an dem auch Rettungskräfte und Polizei beteiligt waren.

Anwohner hatten den Brand auf dem Kleingartengelände an der Kellermannstraße gegen 9.30 Uhr gemeldet. Polizeisprecher Frank Siebert bestätigte, dass es keine Verletzte gibt, da sich niemand während des Brandes in den Hütten aufgehalten hatte. Laut Mario Mellenthin, Einsatzleiter der Feuerwehr, war der Brand aus bislang ungeklärten Gründen in einer der Gartenhütten ausgebrochen und hatte sich dann rasch auf drei angrenzende Hütten ausgebreitet.

Da es bei dem Brand zu einer starken Rauchentwicklung kam, wurden die Anwohner gebeten, während des Löscheinsatzes Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Passantin berichtete, dass sie während des Brandes in der Jussowstraße, nahe des betroffenen Geländes, kaum Luft bekommen habe. „Der Rauch des Feuers war dermaßen stark, dass er bis zur Haltstelle Ihringshäuser Straße zog.“

Mellenthin berichtete, dass die Lage der Hütten den Einsatz der Feuerwehr erschwert hatten. „Durch die engen Wege des Kleingartengeländes kommen wir nicht mit den Einsatzfahrzeugen.“ Gegen 10.45 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle, um 11.20 Uhr war es dann endgültig gelöscht.

„Es war ein kurzer aber intensiver Einsatz“, erklärte einer der Feuerwehrleute. „Es reicht ja nicht allein, das Feuer zu löschen. Alles was einsturzgefährdet oder gefährdend ist, wie zum Beispiel das Dach einer der Hütten, müssen wir sichern.“

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei aktuell nicht von Brandstiftung aus, erklärte Siebert. Eher werde ein technischer Defekt vermutet, der dann schlussendlich zu dem Brand geführt habe. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Kassel. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. (rdg)

Hinweise an Tel. 0561 / 91 00.

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