Kreuz Kassel-Mitte

Tote Frau auf A7: Gesuchter stellt sich Polizei

A7 A49 Kreuz Kassel-Mitte Autobahn
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Auf der A7 am Kreuz Kassel-Mitte ist eine junge Frau tot aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch unklar. Die Polizei sucht nach einem flüchtigen Fahrer.

Eine junge Frau aus dem Kreis Kassel ist tot auf der A7 aufgefunden worden. Der Fahrer des mutmaßlichen Unglücks-Lasters hat sich derweil bei der Polizei gemeldet.

  • Eine Frau ist tot auf der A7* am Kreuz Kassel-Mitte gefunden worden
  • Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus, eine Obduktion steht an
  • Der Trucker, von dessen Fahrzeug die Frau offenbar erfasst wurde, hat sich gestellt

Update vom 29.06.2020, 15.47 Uhr: Kassel – Der von der Polizei gesuchte Fahrer, der mit seinem weißen Iveco in der Nacht zu Donnerstag am Kreuz Kassel-Mitte eine Frau erfasst haben soll, hat sich bei der Polizei gemeldet. Wie Pressesprecher Matthias Mänz mitteilt, war die 22 Jahre alte Frau nach derzeitigem Ermittlungsstand offenbar von einer Brücke auf die Autobahn gesprungen*.

Der 37-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen war in der besagten Nacht gegen 2 Uhr mit seinem Lkw auf der A 7 in südlicher Richtung unterwegs und am Kreuz Kassel-Mitte auf den Zubringer zur A 49 Richtung Marburg gefahren. Dort kam es in Höhe der Brücke der Crumbacher Straße zum Zusammenstoß zwischen dem Lastwagen und der Frau. Sie verstarb offenbar infolge schwerer Verletzungen. Die genaue Todesursache soll durch eine Obduktion geklärt werden.

Derzeit sei unklar, ob der Fahrer hätte mitbekommen können, dass sein Fahrzeug mit einem Menschen zusammengestoßen war. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Frau tot auf der A7 bei Kassel gefunden

Ursprüngliche Meldung: Kassel - In der Nacht zum Donnerstag ist eine 22 Jahre alte Frau aus Lohfelden (Kreis Kassel) gegen 2.10 Uhr tot auf der A7 bei Kassel gefunden worden.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte die leblose Frau auf der Fahrbahn der A7 am Kreuz Kassel-Mitte entdeckt und den Rettungsdienst alarmiert, teilt die Polizei mit. Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für die Frau tun. Die Todesursache ist derzeit noch unklar.

Frau tot auf A7 bei Kassel gefunden: Polizei ermittelt

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen geht die Polizei von einem Suizidversuch aus. Die Ermittlungen weisen darauf hin, dass die Frau offenbar aus eigenem Entschluss von einer Brücke auf die Autobahn A7 bei Kassel gesprungen ist.

Nach dem Sprung ist die Frau jedoch vermutlich auf dem Zubringer von der A7 Richtung Süden zur A49 in Richtung Marburg am Kreuz Kassel-Mitte von einem Fahrzeug erfasst worden. Die Polizei sucht jetzt nach dem unbekannten Fahrer. An welchen Verletzungen die Frau letztendlich verstorben ist, ist derzeit noch unklar.

A7 bei Kassel: Frau tot gefunden - Polizei sucht flüchtigen Fahrer

Eine Obduktion der 22-jährigen Frau aus Lohfelden soll die Todesursache klären. Die Polizei sucht nach dem Fahrer, der die Frau mit seinem Fahrzeug auf dem Zubringer der A7 zur A49 am Kreuz Kassel-Mitte erfasst haben soll.

Am Tatort auf der A7 bei Kassel hat die Polizei Teile gefunden, die von dem Fahrzeug stammen könnten, das die Frau erfasst hatte. Bei dem Fahrzeug könnte es sich um einen weißen Iveco (italienischer Nutzfahrzeughersteller) handeln, der im Frontbereich beschädigt wurde. Das Fahrzeug war vermutlich auf der A7 in Richtung Süden unterwegs und ist am Kreuz Kassel-Mitte auf den Zubringer zur A49 Richtung Marburg gefahren.

Polizei sucht Fahrer - Frau tot auf A7 gefunden

Dort erfasste der Fahrer vermutlich die 22-Jährige aus Lohfelden mit seinem Fahrzeug. An den Ermittlungen ist die Polizeiautobahnstation Baunatal und die Kripo Kassel beteiligt. Hinweise zu dem gesuchten Fahrer nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/9100 entgegen. (sne)

Anfang März gab es auf der A7 bei Kassel einen Auffahrunfall mit tödlichem Ausgang - drei Lkw waren beteiligt.

Erst kürzlich war ein Ehepaar aus Kassel auf der A7 unterwegs - da rauscht ein Betrunkener heran und verursacht einen Unfall.

*Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de.

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