CDU Kassel: Gesamter Kreisvorstand soll bei Sonderparteitag zurücktreten

Eva Kühne-Hörmann.

Kassel. Die Delegierten der Kasseler CDU werden sich am heutigen Samstag wie geplant zum Sonderparteitag treffen. Mit einem Befreiungsschlag will Parteichefin Eva Kühne-Hörmann die internen Auseinandersetzungen um ihre Person, den Vorstand und die schlechten Ergebnisse bei Kommunal- sowie Oberbürgermeisterwahl beenden.

Der gesamte Kreisvorstand der CDU Kassel-Stadt soll zurücktreten und sich neu wählen lassen.

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Zwar gab es Kritik von Parteimitgliedern an möglichen Formfehlern in der Einladung zum Sonderparteitag. Deshalb tagte am Mittwochabend der Kreisvorstand. Dass auf der Tagesordnung zum Sonderparteitag nicht alle zu wählenden Ämter benannt wurden, habe den Grund, dass gar nicht absehbar sei, zu welchen Nachwahlen es komme, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzende und CDU-Rathausfraktionschef Dr. Norbert Wett. Das Verfahren sei mit der Landes-CDU abgestimmt und für korrekt befunden worden. Der Parteitag habe alle Entscheidungsmöglichkeiten.

Ob tatsächlich alle Vorstandsmitglieder zurücktreten, ist noch nicht absehbar. Die Parteichefin, ihre Stellvertreter Martin Engels, Birgit Trinczek, Dr. Norbert Wett sowie Schatzmeister Dr. Maik Behschad haben dies bereits angekündigt. Wie sich die 13 weiteren Vorstandsmitglieder und Beisitzer verhalten, ist aber unklar. (ach)

Über den Verlauf des Parteitags informieren wir ab Samstagmittag aktuell an dieser Stelle.

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