Oper unter freiem Himmel

Oper Nabucco erstmals am Herkules zu sehen

So soll es aussehen: Eine Szene aus der Oper Nabucco, die bereits in der Vergangenheit in verschiedenen Städten Open Air gezeigt worden ist.
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So soll es aussehen: Eine Szene aus der Oper Nabucco, die bereits in der Vergangenheit in verschiedenen Städten Open Air gezeigt worden ist.

Der Bergpark in Kassel dient künftig auch als Freiluftbühne: Die Oper Nabucco wird im Juli hinter dem Herkules aufgeführt

  • Die Oper Nabucco kommt in den Bergpark Wilhelmshöhe
  • Das Konzert findet das erste Mal in Kassel statt
  • Zugang zum Herkules wird nicht eingeschränkt

Open-Air-Konzert kommt erstmals nach Kassel

Die Oper Nabucco von Giuseppe Verdi wird erstmals Open Air am Herkules in Kassel zu sehen sein. „Die Veranstaltung findet auf einer der Rasenfläche hinter dem Herkules statt“, sagt Julia Stoltze vom Veranstaltungsbüro Paulis aus Braunschweig. Erwartet würden 900 bis 1000 Zuschauer. An der Aufführung am Samstag, 18. Juli, würden 100 Personen mitwirken. 

Darunter Künstler, Musiker und ein Orchester, so Stoltze. In der Ankündigung heißt es: „Der gewaltige Chor der Gefangenen wird erklingen mit einem Aufgebot an klangstarken und facettenreich singenden Solisten.“ Man beginne am Tag selbst um 8 Uhr mit dem Aufbau, der Abbau starte dann unmittelbar nach der Veranstaltung, so Stoltze. Die Veranstalter von Nabucco touren den gesamten Sommer über durch verschiedene Städte in ganz Deutschland.

Herkules in Kassel sei "der perfekte Ort"

In Kassel findet das Konzert zum ersten Mal statt. Man sei auf die Stadt zugekommen, weil man immer auf der Suche nach besonderen Veranstaltungsorten sei. Da sei der Herkules der perfekte Ort gewesen. Karten gibt es für 54, 64 und 74 Euro. Die Bühne wird etwas erhöht aufgebaut. Dahinter würden Stühle in drei Blöcken gestellt, für die es dann Karten in den jeweiligen Kategorien gibt. Innerhalb der Blöcke gilt freie Platzwahl.

Zugang zum Herkules wird nicht eingeschränkt

Die Absprache mit der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) sei problemlos gewesen, sagt Stoltze. Von der MHK hieß es, dass die Veranstaltung die Vorgaben des Weltkulturerbes erfüllen würde. Die Organisation läge nicht in den Händen der MHK, sondern beim Veranstaltungsbüro Paulis. Der Zugang zum Herkules sei durch das Konzert nicht eingeschränkt.

Weitere Informationen und Karten zur Veranstaltung gibt es unter paulis.de

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