Polizei geht weiter gegen Autoposer vor, zwei BMW aus Verkehr gezogen

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Die Polizei geht in Stadt und Landkreis gezielt gegen Autoposer und Raser vor - BMW aus den Verkehr gezogen.

Um gegen Autoposer und Raser vorzugehen, hat die Polizei auch am  Wochenende wieder in Stadt und Landkreis Kassel gezielt Fahrzeuge kontrolliert.

Kassel - Rund 80 Fahrzeuge wurden von den Beamten kontrolliert. Geschwindigkeitsverstöße wurden zwischen dem 1. Mai und Sonntagabend festgestellt, zudem wurden zwei BMW aus dem Verkehr gezogen.

Bei den Kontrollen setzten die Beamten weiterhin auch Zivilwagen ein, die über spezielle Geschwindigkeitsmesstechnik verfügen, so Polizeisprecher Matthias Mänz. So sei es möglich, effektiv gegen Raser vorzugehen und auch erhebliche Geschwindigkeitsverstöße beweiskräftig zu dokumentieren.

Für 16 Fahrer, die mit hohem Tempo gemessen wurden, bedeutet das nun mindestens 80 Euro Bußgeld, ein Punkt in „Flensburg“ und einen Monat Fahrverbot. Zudem fertigen die Verkehrspolizisten bei den Kontrollen sechs Anzeigen, weil bei Fahrzeugen aufgrund nachträglicher Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen war. Darüber hinaus stellten sie zahlreiche weitere Verkehrsverstöße fest: Sechs Fahrer mit Handy am Steuer, zwei Rotlichtfahrten, zwei Mal „unnötiges Hin- und Herfahren“, zwei Mal Fahren ohne Fahrerlaubnis, verbotswidriges Rechtsüberholen, ein Abstandsverstoß, die Entstempelung eines Kennzeichens wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und acht Anzeigen wegen Fahrzeugmängeln. Zu guter Letzt erteilten die Beamten sechs Platzverweise gegen Fahrer, die durch ihr Fahrverhalten auffielen.

Wie bereits am Wochenende zuvor, als die Polizisten einen verkehrsuntauglichen Mercedes CL 500 sichergestellt hatten, bedeuteten die jüngsten Kontrollen für zwei Autobesitzer das vorläufige Ende des Zurschaustellens ihrer hochmotorisierten Wagen, so Mänz. Die Beamten stellten zwei BMW, einen 550 und 335i, sicher, bei denen nachträgliche Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt hätten. 

Diese beiden Wagen werden im Polizeipräsidium durch einen Kfz-Sachverständigen begutachtet. Alles in allem erwartet die Fahrzeughalter neben einem Bußgeld über 135 Euro noch zusätzliche Gesamtkosten in Höhe eines vierstelligen Betrages wegen Gutachten, Abschleppen, Neuteilen, TÜV-Abnahme und Zulassung.

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