Wartezeiten von einer halben Stunde sind keine Seltenheit

Kassel: Postkunden brauchen einen langen Atem

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Kassel: Postkunden brauchen einen langen Atem

Kassel. Postkunden müssen in diesen Tagen viel Zeit und Geduld mitbringen: Wer Weihnachtspost und -päckchen in Kassel und Umgebung verschicken will, muss sich auf lange Wartezeiten an den Schaltern einstellen.

Wartezeiten von einer halben Stunde sind keine Seltenheit. Um den Ansturm zu bewältige, gilt in den bundesweit 1100 Post-Finanzcentern nach Auskunft von Pressesprecherin Iris Laduch-Reichelt in den Wochen vor Weihnachten eine Urlaubssperre. Zudem werde das Personal um zehn Prozent mit Aushilfen aufgestockt. Dies gelte auch für die beiden Post-Finanzcenter an der Friedrich-Ebert- und der Unteren Königsstraße in Kassel.

„Aber es kommt leider doch zu längeren Wartezeiten“, sagt die Sprecherin. Das gilt auch für die Kasseler Postfilialen. Im Schalterraum der Alten Hauptpost an der Friedrich-Ebert-Straße, die samstags bereits um 12 Uhr und an den übrigen Wochentagen um 17.45 Uhr schließt, stehen die Kunden zum Teil bis auf die Straße. Nun soll dort bis Weihnachten eine zusätzliche Kraft eingesetzt werden. An den knapp bemessenen Öffnungszeiten wird sich nach Angaben der Sprecherin allerdings nichts ändern.

Auch außerhalb der Weihnachtszeit kommt es dort zu langen Schlangen. Nach Angaben der Sprecherin misst die Post regelmäßig die Kundenströme in ihren Filialen und passt den Personaleinsatz an. „Das wird nicht willkürlich festgesetzt.“ Das Einzugsgebiet spiele dabei ebenso eine Rolle wie die Frage, ob es im Umfeld Postagenturen gebe. Ziel sei, dass 90 Prozent der Kunden weniger als fünf Minuten warten müssten.

In der Vorweihnachtszeit sei dieses Ziel nur schwer zu erreichen. Die Schalterplätze seien begrenzt und könnten nicht beliebig vermehrt werden. Es sind aber auch nicht immer alle Plätze besetzt. „Die Finanzcenter sollen kostengünstig und wirtschaftlich betrieben werden“, sagt die Sprecherin.

Von Ellen Schwaab

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