Hunderttausende besuchen die Parks der Museumslandschaft

Schloss Wilhelmshöhe: 2019 wieder deutlich mehr Besucher - Herkules ist Besuchermagnet

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Schloss Wilhelmshöhe: 2019 wieder deutlich mehr Besucher

Im Hitzesommer 2018 gab es in vielen Museen schwache Besucherzahlen. Im Schloss Wilhelmshöhe hat sich das 2019 wieder geändert.

  • 2019 kamen wieder mehr Menschen in das Schloss Wilhelmshöhe in Kassel
  • Das liegt auch an der Rembrandt-Ausstellung
  • Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel sieht Steigerungspotenzial.

Die Ausstellungen in Schloss Wilhelmshöhe locken wieder mehr Menschen an. Nach einer spürbaren Delle im Jahr 2018 mit 38.000 Besuchern waren es zuletzt auch dank der Rembrandt-Ausstellung 61.000. 

Diese erfreuliche Entwicklung präsentierte die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) gestern. Das liege auch am neuen Ticket für den gesamten Bergpark.

Direktor der MHK sieht Steigerungspotezial

MHK-Direktor Dr. Martin Eberle sieht allerdings weiterhin erhebliches Steigerungspotenzial. Das beste Programm nutze nur bedingt etwas, wenn der Bergpark weiterhin nur schwer zu erreichen sei. 

Eberle sprach sich erneut dafür aus, die Straßenbahn bis auf Schlossniveau zu verlängern. Bei diesem Thema sei man in guten Gesprächen mit der Stadt.

Martin EberleMHK-Direktor

Unter dem Strich habe man geschätzte 850.000 Besucher in den Parks der MHK und genau gezählte 281.000 Besucher in den Museen gehabt, sagte Eberle. Durch die enorme Ausdehnung des Bergparks und auch der Karlsaue sei man auf Schätzungen angewiesen.

Herkules: Besucherzentrum war ein Publikumsmagnet

Einer der Publikumsmagneten war 2019 das Besucherzentrum am Herkules. Hier begannen 288.000 Menschen ihren Ausflug zu den Kaskaden und in den Bergpark. Zum Herkules hinauf gingen 39.000 Besucher.

Von Sonderausstellungen und Aktivitäten zum Thema Wasser sollen im laufenden Jahr alle Einrichtungen der MHK profitieren.

Planänderung bei Sanierungen könnte beschlossen werden

Eine Planänderung bei den großen Sanierungsprojekten steht möglicherweise in den nächsten Wochen an. Dabei geht es um den Weißensteinflügel von Schloss Wilhelmshöhe und den Verbinderbau

Letzterer könnte nach Angaben von Eberle jetzt doch komplett saniert werden. Das war zunächst erst in einem zweiten Bauabschnitt vorgesehen.

Bauarbeiten auch am Herkules und der Löwenburg

Auch auf den anderen Großbaustellen im Bergpark wird weiter gearbeitet. Beim Herkules geht es um den Tuffstein im Oktogon und bei der Löwenburg um die Innenausstattung

Viele Originale wurden im Krieg ausgelagert und sind deshalb noch vorhanden. Unter anderem sollen jetzt große Wandtapeten saniert werden.

Eine Neuerung wird vor allem Radler freuen: Am Bergpark gibt es mehr Radstellplätze - die MHK will nun prüfen, wie das Angebot angenommen wird.

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