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Sitzinseln machen Kasseler Bahnhofsvorplatz einladender

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Pause zwischen Blumenkästen: Sechs Sitzinseln sind neu vor dem Kuba.
Pause zwischen Blumenkästen: Sechs Sitzinseln sind neu vor dem Kuba. © Axel Schwarz

Oft kritisiert für seine mäßige Aufenthaltsqualität, ist der Vorplatz des Kulturbahnhofs einladender zum Verweilen geworden.

Kassel – Auf der Fläche vor dem hübschen Sommerbiergarten, den das Café am Kuba vor der Bahnhofsfront betreibt, hat die Deutsche Bahn jetzt sieben bepflanzte Sitzinseln aufgestellt.

Die Stadtmöbel aus Metall und Holz mit breiten Sitzflächen und Kübeln voller bunt blühender Pflanzengesellschaften sollen an der Schnittstelle von Stadt und Bahnhof kleine Ruhepole schaffen, teilt die Bahn mit. Dort können sich momentan auch Kunsttouristen und andere Passanten niederlassen, die die Bodenmalereien des rumänischen Künstlers Dan Perjovschi erkunden. Die sind als Beitrag zur documenta fifteen zahlreich auf der Fläche des Rainer-Dierichs-Platzes verteilt.

Die Möblierung des Bahnhofsvorplatzes ist ein Projekt der Initiative Smart City bei der DB. Damit soll eine nachhaltige, umweltfreundliche Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote im Bahn-Umfeld in den Blick gerückt werden.

Zum Herbstbeginn wird die Szenerie rund um die Sitzinseln nach Angaben der Bahn um sechs größere, transportable Gehölze erweitert: Drei Zierkirschen sowie drei Birken in Pflanzkübeln sollen dann für eine noch etwas grünere Atmosphäre auf dem Bahnhofsvorplatz sorgen. Bisher steht auf der Fläche nur ein junger Baum, der direkt im Untergrund wurzelt.  asz

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