OB und Landrat präsentieren Idee

Vorschlag für Regionalreform: Kassel soll neuem Landkreis beitreten

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Kassel. Mit einem Paukenschlag bringen Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Landrat Uwe Schmidt (beide SPD) das Thema Regionalreform zurück auf die Tagesordnung. Sie schrieben einen Brief an Hessens Ministerpräsident Bouffier (CDU).

In dem Brief an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) schlagen sie die Bildung eines Landkreises Region Kassel vor.

Dem neuen Gebilde mit 440.000 Einwohnern würde neben den 29 Städten und Gemeinden im Landkreis Kassel auch die Stadt Kassel angehören. Sie erhielte allerdings einen Sonderstatus, bliebe kreisfrei, würde aber einen Teil ihrer Aufgaben an den Landkreis abgeben. Als Beispiele nannten Hilgen und Schmidt die Trägerschaft für die weiterführenden Schulen und die Jugendhilfe. Wieviel Geld genau durch die Neuorganisation der Verwaltung eingespart werden könnte, lasse sich nicht exakt beziffern, sagten die Initiatoren im Gespräch mit der HNA.

Mehr als die Bewohner des Landkreises würden die Bürger in der Stadt Kassel die Veränderungen bemerken. Sie würden künftig auch den Landrat wählen. Außerdem würden Abgeordnete aus der Fuldastadt in den Kreistag entsandt, dem künftig 87 statt 81 Abgeordnete angehören sollen. Die Kasseler Stadtverordnetenversammlung und die Parlamente der übrigen Kreiskommunen sollen erhalten bleiben.

Von Peter Ketteritzsch

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