Ab kurz nach 10 Uhr geht es los 

Stadt Kassel testet am Samstagmorgen ihre Sirenen 

Kassel. Die Stadt testet am Samstag, 1. September, ihr Sirenensystem. In Kassel gibt es 24 Sirenen, um bei einem größeren Schadensfall schnell vor Gefahren warnen zu können.

Sie werden ab kurz nach 10 Uhr heulen, berichtete Ingo Happel-Emrich, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement der Feuerwehr Kassel.

Der Probealarm

Mit dem Probealarm sollen die Menschen über die Sirenensignale informiert und für den Alarmfall sensibilisiert werden. „Denn es ist wichtig, dass die Einwohner die Sirenensignale und deren Bedeutung kennen und wissen, wie sie sich im Alarmfall richtig verhalten“, sagte Brandschutzdezernent Dirk Stochla.

Die Gefahrenlagen

Die Sirenen werden von der Feuerwehr bei einer Katastrophe oder bei einer anderen Gefährdungslage ausgelöst, von der viele Menschen betroffen sind. Zum Beispiel, wenn die Rauchwolke eines Großbrandes in ein Wohngebiet zieht, wenn gefährliche Stoffe aus einem verunglückten Tanklastwagen strömen oder ein größeres Gebiet der Stadt wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe evakuiert werden muss. „Sirenen sind das effektivste Mittel, um den erforderlichen Weckeffekt zu erzielen. Sie erreichen die Menschen in dem betroffenen Gebiet, unabhängig davon, ob diese ein Smartphone oder ein Radio besitzen beziehungsweise Radio hören”, sagte Stochla.

Die Signale

Das für die Bevölkerung wichtigste Sirenensignal ist der einminütige, auf- und abschwellende Heulton. Dieser bedeutet: Menschen im Warnbereich sollten geschlossene Räume aufsuchen, Türen und Fenster schließen, die Lüftungsanlagen ausschalten und sich über mögliche Gefahren informieren. Informationen und Verhaltenshinweise gibt die Feuerwehr im Alarmfall über Rundfunkdurchsagen, auf www.notfall.kassel.de und in den Sozialen Medien bei Twitter und Facebook unter Hashtag #notfallks.

Der Ablauf

Folgender Ablauf ist für den Test der Sirenen am kommenden Samstag geplant:

  • 10.05 Uhr: einminütiger Dauerton, der zweimal unterbrochen ist.
  • 10.10 Uhr: einminütiger Heulton, im Ernstfall zur Warnung der Bevölkerung
  • 10.15 Uhr: erneut einminütiger Dauerton, der zweimal unterbrochen ist. 

Rubriklistenbild: © Britta Pedersen/dpa

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