Panini-Tauschbörse: HNA lädt ab 11 Uhr zum Sticker-Tauschen ins Dez

Im Tauschrausch: Jan-Niklas Ohlwein (10, von links), sein Bruder Sven-Lukas (7) und Jonatan Ankermann (9) waren im April bei der großen Panini-Tauschbörse im Dez, um die fehlenden Sticker für ihre Kassel-Alben zu bekommen. Foto: Fischer

Kassel. Den Rekord hat Kassel längst aufgestellt: Für kein anderes Städtesammelalbum wurden - bezogen auf die Einwohnerzahl - je so viele Sticker verkauft. Dabei haben die Macher des Panini-Hefts, das zum Stadtjubiläum erschienen ist, schon acht Sammelalben für Großstädte wie Hamburg, München und Berlin aufgelegt.

Etwa 700.000 Tütchen mit je fünf Aufklebern sind in Kassel bisher verkauft worden, sagt Oliver Wurm, der mit seinem Kollegen Alexander Böker die Hefte herausgibt. Das heißt, jeder Kasseler hat im Schnitt 3,5 Stickerpäckchen gekauft. Wenn es in anderen Städten gut lief, lag die Quote bei einem Päckchen pro Kopf.

Nicht nur das Sammelfieber, auch der Tauschrausch hat in Kassel um sich gegriffen. Bei der ersten Tauschbörse, zu der die HNA im April ins Einkaufszentrum Dez eingeladen hatte, tummelten sich mehrere Hundert Panini-Fans.

Wem in seinem Album noch Sticker fehlen, der bekommt jetzt eine zweite Chance. Am Samstag, 29.6., ab 11 Uhr gibt es wieder eine Tauschbörse, dazu werden drei Zelte vor dem Dez aufgestellt. Wer seine doppelten und dreifachen Aufkleber mitbringt, kann sie dort mit anderen Sammlern gegen Motive tauschen, die im eigenen Album noch fehlen.

Wer darüber hinaus noch Tauschpartner sucht, kann sich außerdem jederzeit auf Facebook der HNA-Gruppe „Panini-Tauschbörse: Kassel sammelt Kassel“ anschließen, die bereits mehr als 200 Mitglieder hat. Alle, die dort schon virtuell ihre Tauschgeschäfte verabreden, sind für morgen herzlich ins Dez eingeladen, um von Angesicht zu Angesicht Sticker zu tauschen.

Selbst wer jetzt erst auf die Idee kommt zu sammeln, braucht keine Bange haben, dass die Aufkleberpäckchen rar werden. Es sind noch genug der Fünfer-Tütchen im Handel. „Wir lassen die Sticker so lange im Handel, bis sie weg sind“, sagt Oliver Wurm.

Von Katja Rudolph

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