Kassel stimmt für Geld aus kommunalem Schutzschirm

Kassel. Die Stadt Kassel will unter den kommunalen Rettungsschirm schlüpfen. Die Stadtverordneten stimmten mit breiter Mehrheit für Verhandlungen mit dem Land Hessen.

Demnach kann Kassel vom Land rund 260 Millionen Euro erhalten, dafür muss die Stadt aber hart sparen.

Bereits Anfang Juni hatte Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) gesagt, die Konsolidierungsmaßnahmen müssten so ausgewählt werden, „dass sie Wachstum und Anziehungskraft der Stadt nicht gefährden“. Eine Entscheidung solle im Dezember fallen, sagte ein Stadtsprecher am Dienstag.

Kassel muss so wirtschaften, dass der Haushalt zum nächstmöglichen Zeitpunkt und danach dauerhaft ausgeglichen ist. Die documenta-Stadt will dies bis 2020 erreichen. Durch die im Schutzschirm enthaltenen Zinsbeihilfen von zunächst zwei Prozent erhofft sich Kassel Entlastungen von jährlich 4,5 Millionen Euro. (dpa)

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