Kassel: Vandalismus in Bussen und Bahnen nimmt ab

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Kassel. Schon bevor die neue Tramstrecke nach Vellmar offiziell eingeweiht wurde, musste die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) Vandalismusschäden an der neuen Strecke hinnehmen. Haltestellen waren mit Schmierereien verunstaltet worden. Damit das keine Nachahmer findet, reagierte die KVG schnell - und hat damit Erfolg.

Die KVG reagierte schnell und beseitigte die Schäden. „Das ist unser Prinzip“, sagt Sprecherin Heidi Hamdad. Dadurch sollen Nachahmer abgehalten werden.

Ein Prinzip, das sich offenbar bewährt hat. Die Vandalismusschäden bei der KVG sind in den vergangenen Jahren sowohl in Fahrzeugen als auch an den Haltestellen rückläufig. In den 70 Bussen, 79 Straßenbahnen und 28 Regiotrams wurden im ersten Halbjahr 2011 Schäden in Höhe von 110.000 Euro angerichtet. Auf des gesamte Jahr gesehen geht die KVG von einem Vandalismusschaden von etwas mehr als 220.000 Euro aus. Im Vorjahr waren es noch 227.000 Euro, im Jahr 2009 gar 319.000 Euro und im traurigen Rekordjahr 2002 wurden Schäden von 343.000 Euro angerichtet, sagt Hamdad.

Diese Entwicklung bewertet die KVG als sehr positiv. Besonders vor dem Hintergrund, dass seit dem Jahr 2008 mit Inbetriebnahme der Regiotrams mehr Fahrzeuge auf dem Streckennetz unterwegs sind.

Von Ulrike Pflüger-Sscherb

Mehr Informationen im Laufe des Tages an dieser Stelle.

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