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AfD verzichtet überraschend auf Demo gegen den Obelisken

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Der Obelisk auf dem Kasseler Königsplatz
Der Obelisk auf dem Kasseler Königsplatz. © Andreas Fischer

Kassel. Überraschender Rückzieher: Die Kasseler AfD hat am Donnerstag den Verzicht auf die angekündigte Protestaktion gegen den Obelisken erklärt.

Er wolle die Angelegenheit nicht weiter verkomplizieren, dem Magistrat eine Tür aufmachen und verzichte unter den gegebenen Umständen auf diese Demonstration, erklärte AfD-Stadtverordneter Thomas Materner.

Materner, der zu der Demo gegen documenta-Kunstwerk und -Künstler zum geplanten Besuch Olu Oguibes in Kassel aufgerufen hatte, reagierte damit auf die Stellungnahme des Oberbürgermeisters. Christian Geselle hatte am Mittwoch erklärt, dass er über den Besuchstermin nicht informieren wolle, sein Terminkalender nicht öffentlich sei. Der OB kritisierte, dass der Künstler persönlich angegangen und diskreditiert werde.

Die documenta werde „durch Zaudern und Missmanagement der Verantwortlichen“ bereits im schlechten Licht gesehen, dazu wolle er keinen weiteren Beitrag leisten, meinte Materner. OB Geselle solle das Treffen mit dem Künstler „schnell und ohne großes Aufsehen“ hinter sich bringen und den Stadtverordnetenbeschluss zügig umsetzen. Und sich dann wieder den Themen widmen, die für die Stadt wirklich wichtig seien, so der AfD-Mann. (aha)

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