Überblick über persönliche Daten

Vorsorge: Mit dem HNA-Ordner für den Ernstfall gewappnet sein

Alles auf einen Blick: Kathrin Grund vom HNA-Marketing und Sebastian Gerhold, Leiter Privatkunden, präsentieren den neuen Vorsorge-Ordner. Ausgefüllt hält er alle wichtigen Dokumente für den Ernstfall bereit.
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Alles auf einen Blick: Kathrin Grund vom HNA-Marketing und Sebastian Gerhold, Leiter Privatkunden, präsentieren den neuen Vorsorge-Ordner. Ausgefüllt hält er alle wichtigen Dokumente für den Ernstfall bereit.

Ein Unfall oder ein schwerer Krankheitsfall kann jeden treffen. Gut, wenn Angehörige für diesen Fall vorbereitet sind. Ein Ordner mit wichtigen Informationen hilft dabei.

Wer kümmert sich um die Katze, wenn die Nachbarin nicht mehr kann? Haben die Eltern eine Patientenverfügung? Wo findet die Familie Kontodaten, wenn mir etwas zustößt? Das sind Fragen, die wohl jeder gern auf die lange Bank schiebt. Doch ein Unfall oder medizinischer Notfall kann jeden blitzschnell außer Gefecht setzen.

Wenn die Nerven dann blank liegen, müssen Angehörige oft allerhand belastenden Papierkram regeln. Da ist es hilfreich, wenn sie für diesen Fall vorbereitet sind und wissen, wo alle wichtigen Informationen zu finden sind: im Vorsorge-Ordner der HNA. Wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu:

Was ist ein Vorsorge-Ordner?
Ein Vorsorge-Ordner ist dazu da, im Notfall alle Dokumente parat zu haben. Wer nach einem Unfall oder durch eine Krankheit nicht mehr selbst bestimmen kann, erleichtert es den Angehörigen, das nicht nur an seiner Stelle, sondern auch in seinem Sinne zu tun. Schon beim Ausfüllen kommen wichtige Angelegenheiten wie eine Patientenverfügung, Organspendeausweis und Vorsorgevollmacht zur Sprache. Im Ernstfall sind die Dokumente außerdem an einer Stelle gesammelt. Neben einer Reihe von Vordrucken bietet der Ordner auch genügend Platz für eigene Dokumente wie Verträge, Vollmachten und persönliche Notizen.
Welche Vorteile bietet er?
Wer den Vorsorge-Ordner zusammen mit Angehörigen oder nahen Mitmenschen ausfüllt, hat sich nicht nur früh Gedanken über wichtige Fragen zum Thema Leben und Tod gemacht. Er geht auch sicher, dass die Menschen, die er braucht, in solch einem Fall ganz für ihn da sein können – weil formale Dinge schon vorab geklärt sind. Die Nachbarn wüssten zum Beispiel, wer sich um die Katze kümmern würde. Die Kontodaten wären schnell zur Hand, und die Frage nach der Patientenverfügung wird mit einem Blick in den Ordner beantwortet.
Wer braucht einen Vorsorge-Ordner?
Die Frage nach jung oder alt stellt sich nicht – in eine Notlage kann jeder kommen. Als Absicherung dafür ist ein Vorsorge-Ordner für jeden hilfreich. Wer ihn ausfüllt, kümmert sich darum, dass Angehörige im Ernstfall in seinem Sinne entscheiden können – weil sie die dafür notwendigen Informationen haben.
Was gehört in einen Vorsorge-Ordner?
Alles, was in einem Notfall hilfreich zu wissen ist, sollte in dem Ordner enthalten sein: Übersichten über Versicherungen, Patientenverfügung, Vorsorgevollmachten. Auch Wünsche rund um einen Aufenthalt im Krankenhaus und die Bestattung gehören dazu (siehe Artikel unten). Ein Überblick über die Finanzen sollte nicht fehlen.
Was gibt es noch zu tun, wenn alles ausgefüllt ist?
Wer den Ordner ausgefüllt hat, hat bereits einen Großteil getan, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Wichtig ist noch, vertrauten Mitmenschen zu sagen, wo man den Ordner aufbewahrt. Außerdem sollte man regelmäßig prüfen, ob der Ordner aktuell ist und auch gesetzlichen Standards, etwa zum Thema Testament, entspricht. So hat man zumindest in formellen Dingen für den Notfall vorgesorgt. vsa/see
Um welche Versicherungen muss ich mich weiter kümmern? Ein Blick in den Vorsorge-Ordner sollte das beantworten.

Vom Allergiepass über die Depot-Vollmacht bis zum Testament

Arztkontakte, der laufende Stromvertrag, Erbschaftssteuer – der Vorsorge-Ordner deckt eine ganze Palette von Themen ab. Zu Beginn sind außerdem wichtige Telefonnummern aufgelistet: von Telefonseelsorge bis zu den örtlichen Polizeistationen und Kliniken. Die sechs Kapitel im Überblick:

Persönliches

Wo ist der Ehevertrag aufbewahrt? Wie ist die Rentenversicherungsnummer? Solche und andere Angaben sind im Bereich Persönliches zu machen. Darunter fallen auch die Steuernummer und Angaben zur Religion. Neben Kontaktdaten des Partners, der Kinder und Eltern, ist auch Platz für andere Adressen, beispielsweise von Ärzten.

Angehörige sehen in diesem Kapitel, ob der Betroffene Mieter oder Eigentümer ist und wo er Schlüssel aufbewahrt. Neben einer Auflistung über Strom- und Gasverträge sind Mitgliedschaften in Vereinen und sozialen Netzwerken einzutragen. Auch Abos, Renten und Versicherungen fallen unter das Kapitel.

Finanzen

Alles Finanzielle ist im zweiten Kapitel dargestellt: Girokonten, Depots, Bausparvertrag – hier steht auf einen Blick, was der Betroffene auf welcher Bank führt und für welche Konten Daueraufträge oder Sepa-Mandate vorliegen. Auch über Bausparverträge, mögliche Schließfächer und Bürgschaften gibt das Kapitel Auskunft.

Vollmachten

Wer eine Vollmacht erteilt, trifft eine wichtige Vorkehrung für den Fall, dass er Angelegenheiten des eigenen Lebens nicht mehr selbstständig regeln kann.

Der Vorsorge-Ordner bietet zahlreiche Vordrucke. Das erleichtert das Erteilen einer Vorsorgevollmacht oder etwa einer Betreuungsverfügung. Eine Auflistung der erteilten Vollmachten hilft dabei, den Überblick zu behalten.

Medizinische Daten

Welche Krankheiten und Allergien liegen vor? Welche Medikamente nimmt der Betroffene? Gibt es einen Pflegegrad? Das Kapitel „Medizinische Daten“ gibt Antworten auf Fragen wie diese. Hier können Angaben gemacht werden, ob es im Notfall ein bevorzugtes Krankenhaus gibt und wer dann zu informieren ist. Auch die Patientenverfügung und der Organspendeausweis werden thematisiert.

Testament

Nicht selten gibt es Streit unter den Erben, wenn der Nachlass nicht eindeutig geregelt ist. Umso wichtiger ist es, den letzten Willen rechtzeitig und klar zu formulieren. Aber was sollte eigentlich in einem Testament stehen? Der Ordner bietet wichtige Hilfestellungen zum Verfassen eines Testaments und klärt darüber auf, welche verschiedenen Arten möglich sind. Für die Hinterbliebenen gibt es eine Auflistung darüber, wo sie die Regelung zum Nachlass finden.

Todesfall

Ein Todesfall ist für die Hinterbliebenen eine sehr belastende Situation. Viele wissen in solchen Momenten nicht, wo ihnen der Kopf steht. Was muss ich jetzt erledigen? Wen sollte ich unbedingt benachrichtigen? Und wo finde ich auf die Schnelle wichtige Dinge und Dokumente?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen, die sich in einer solchen Situation stellen, gibt das Kapitel „Todesfall“ im Vorsorge-Ordner.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sogar Kündigungsschreiben für bestehende Verträge hinterlegen, um seinen Hinterbliebenen zumindest das Organisatorische so einfach wie möglich zu machen. (Daniel Seeger und Valerie Schaub)

So bekommen Sie den HNA-Vorsorge-Ordner

Den Vorsorge-Ordner in Ringbuchform mit festem Einband erhalten Sie ab sofort in allen HNA-Geschäftsstellen. Der Preis für Abonnenten liegt bei 19,99 Euro, für alle anderen ist der Vorsorge-Ordner für 24,99 Euro erhältlich.

Wer in Zeiten der Corona-Pandemie lieber den Kontakt vermeiden will, kann den Ordner von zu Hause aus bestellen – das ist sowohl online als auch per Telefon möglich. Der Versand kostet 4,90 Euro.

Online-Bestellung über den Link hna.de/vorsorge. Dort finden Sie ein Bestellformular, das Sie ausfüllen und online absenden.

Telefonische Bestellung über den Kundenservice (gebührenfrei) unter Telefon 08 00 / 2 03 45 67

Die Vorsorge-Ordner der HNA sind erhältlich, solange der Vorrat reicht.

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