Mieter müssen nicht selbst aktiv werden

Wassergeld-Rückzahlung wird mit Miete verrechnet

Kassel. Mit der Wassergeld-Rückzahlung haben Stadtwerke, Wohnungsgesellschaften, private Vermieter sowie Hausverwaltungen jede Menge Arbeit. So läuft die Rückzahlung bei den großen Wohnungsgesellschaften.

„Wir haben ein Team aus Mitarbeitern und Externen aufgebaut, das sich ausschließlich um die Erstattung kümmert“, sagt Stadtwerke-Sprecher Ingo Pijanka.

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Die großen Wohnungsgesellschaften in Kassel werden das zurückgezahlte Wassergeld an ihre Mieter weiterreichen. Die drei großen Vermieter Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel (GWG), Wohnungsgesellschaft Hessen (GWH) und Nassauische Heimstätte/Wohnstadt haben sich in einem gemeinsamen Treffen darauf geeinigt, dass sie mit der Rückerstattung der zu hohen Wasserkosten beginnen, sobald die Auszahlung durch die Städtischen Werke erfolgt ist. Das werde voraussichtlich im Dezember sein.

Die betroffenen Kunden müssten nicht selbst aktiv werden, erklärt GWG-Geschäftsführer Peter Ley. Sofern die Mieter noch bei den jeweiligen Wohnungsgesellschaften wohnen würden, erfolge eine Verrechnung mit der Miete, voraussichtlich im Januar 2016. Bei Mietern, die ihre Miete nicht per Einzugsermächtigung beim jeweiligen Vermieter zahlen, erfolge die Erstattung individuell. Verzogene Mieter werden von den Wohnungsgesellschaften schriftlich benachrichtigt und darum gebeten, ihre aktuelle Bankverbindung für die Rückerstattung aufs Konto mitzuteilen.

Das Rückerstattungs-Verfahren sei in Abstimmung mit dem Mieterbund Nordhessen festgelegt worden, da es den Wohnungsgesellschaften wichtig sei, erstattete Wasserkosten auf schnelle und unkomplizierte Weise zurückzuzahlen. „Wir begrüßen das von den Wohnungsgesellschaften strukturierte und einheitliche Vorgehen sehr und hoffen, dass die rückwirkende Entgelterstattung reibungslos ablaufen kann“, sagt Folker Gebel, Geschäftsführer des Mieterbundes Nordhessen.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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