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Kasseler Weihnachtsbaum wird aufgebaut: „Hans kommt am Samstag“

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Von: Kathrin Meyer

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Der Königsplatz ist in dieser Woche schon mit Beleuchtung geschmückt worden. Am Samstag wird dort der Kasseler Weihnachtsbaum aufgestellt. Er heißt Hans.

Kassel – In dieser Woche wurde auf dem Kasseler Königsplatz schon fleißig gewerkelt. Dort begannen nämlich die Aufbauarbeiten für den Märchen-Weihnachtsmarkt, der am 21. November beginnt. An den Platanen rund um den Platz wurden Lichterketten angebracht.

Am Samstag wird dann der große Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz aufgestellt. Bevor in den nächsten Tagen dann in der Innenstadt der Aufbau der Buden beginnt. Die etwa 30 Jahre alte und 16 Meter hohe Nordmanntanne hat in diesem Jahr keinen weiten Weg. Sie steht noch bis zum heutigen Morgen in einem Garten in Niederzwehren.

Auf dem Königsplatz: Dort wurden in dieser Woche bereits die Lampen für den Weihnachtsmarkt aufgehängt.
Auf dem Königsplatz: Dort wurden in dieser Woche bereits die Lampen für den Weihnachtsmarkt aufgehängt. © Anna Weyh

Märchen-Weihnachtsmarkt in Kassel: Baum „Hans“ wird aufgestellt

Vormittags wird die Tanne dann gefällt und mit einem Kran aus dem Garten herausgehoben. Anschließend wird der Baum, so ist zumindest der Plan, mit einem Schwertransport auf den Königsplatz gebracht. Das Motto des Marktes ist in diesem Jahr „Hans im Glück“. Und so ergibt sich auch der Name des Baumes fast von selbst: Er heißt nämlich Hans, erklärt Birgit Kuchenreiter von Kassel Marketing.

In Hessen gab es in den vergangenen Jahren immer einen kleinen Wettbewerb zwischen Kassel und Frankfurt, in dem es darum ging, welche Stadt den schöneren Tannenbaum hat. Aus Frankfurt war in diesen Tagen schon zu hören: „An Manni gibt es nichts zu meckern.“ Das ist nämlich der Name des Frankfurter Weihnachtsbaumes. „Wir hoffen natürlich, dass Kassel wie auch in den vergangenen Jahren den schönsten Tannenbaum hat“, sagt Kuchenreiter.

Aber eins steht jetzt schon fest: Mit Blick auf Transportwege und Nachhaltigkeit liegt der nordhessische Weihnachtsbaum ganz klar vorn. Der Frankfurter Baum musste nämlich aus dem Spessart in die Mainmetropole transportiert werden. (Kathrin Meyer)

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