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Weihnachtsmarkt in Kassel: Eine beliebte Einrichtung fehlt

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Nach dem erfolgreichen Start des „Julemarked“ im vergangenen Jahr betreiben nun drei neue Gastronomen (Alte Wache, Herbsthäuschen und Da Vinci) den Florentiner Platz.
Nach dem erfolgreichen Start des „Julemarked“ im vergangenen Jahr betreiben nun drei neue Gastronomen (Alte Wache, Herbsthäuschen und Da Vinci) den Florentiner Platz in Kassel. © Ulrike Pflüger-Scherb

Der Florentiner Platz in Kassel wird während des Weihnachtsmarkts, der am Montag (21. November) eröffnet wird, von drei neuen Gastronomen bespielt.

Kassel – Mit dem „Julemarked“ bespielten die Gastronomen Line Umbach und Frank Marth („Frokost Hos Line“ und „Stue“) im vergangenen Jahr erstmals den Florentiner Platz in Kassel während des Märchenweihnachtsmarkts. Der Ort kam gut an. „Wir sind begeistert und überwältigt von der tollen Resonanz“, sagte Marth nach Abschluss des Marktes vor knapp einem Jahr. Er würde sich freuen, wenn man im nächsten Jahr wieder dabei sein könne.

Aus diesen Plänen ist nichts geworden. Vor sechs Wochen erfuhren Umbach und Marth, dass der Platz vom Restaurant Avanti an andere Gastronomen vergeben worden ist. Aus dem „Julemarked“ wird nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr nun „Grimms Weihnachts-Garten“, der in diesen Tagen aufgebaut wird.

Weihnachtsmarkt Kassel: „Alte Wache“, „Herbsthäuschen“ und „Da Vinci“ auf dem Florentiner Platz

Drei Kasseler Gaststätten und Restaurants, nämlich die „Alte Wache“, das „Herbsthäuschen“ und das „Da Vinci“, sorgen auf dem Florentiner Platz für das leibliche Wohl der Besucher. Auf einem Schild, das am Montag auf dem Gelände des Restaurants „Avanti“ angebracht worden ist, steht, dass hier auch Weihnachtsfeiern stattfinden können.

Ein beliebter Ort für Feiern war seit 2018 auch „Grimms Hütte“ auf dem Friedrichsplatz. Doch diese Hütte wird dieses Jahr fehlen, wie Birgit Kuchenreiter, Sprecherin von Kassel Marketing, bestätigt hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte „Grimms Hütte“ nur kurz geöffnet. Anfang Dezember entschied man sich dafür, die Hütte auf dem Weihnachtsmarkt zu schließen. Grund waren damals die Corona-Regeln der Landesregierung. Aufgrund des begrenzten Platzes und der Einrichtung mit langen Sitzbänken sei es nicht möglich gewesen, die Abstandsregeln dort einzuhalten.

Weihnachtsmarkt in Kassel: „Grimms Hütte“ nicht mehr dabei

Um solch eine Wiederholung in diesem Jahr zu vermeiden, habe man auf eine Teilnahme am Weihnachtsmarkt von vornherein verzichtet, so Projektleiterin Franziska Knezevic. Man habe nach wie vor wegen Corona Angst vor Einschränkungen. Sie hoffe aber, dass „Grimms Hütte“ im nächsten Jahr auf dem Weihnachtsmarkt wieder aufgebaut werden könne.

Obwohl Kassel Marketing sich sehr bemüht habe, für den „Julemarked“ einen alternativen Standort zu finden, habe man darauf verzichtet, so Marth. Kassel Marketing habe zum Beispiel den Platz rund um den Obelisken vorgeschlagen. Aber hier habe die Infrastruktur, die das A und O für solch eine Fläche sei, gefehlt.

Innerhalb von wenigen Wochen, die ihnen zur Verfügung gestanden hätten, sei es nicht möglich gewesen, einen Platz zu finden, „der in unser Konzept gepasst hat“, sagt Marth. Er uns seine Partnerin Line Umbach würden sich freuen, wenn sie im Laufe des nächsten Jahres ein neues Konzept für einen Platz entwickeln könnten, um dann wieder auf dem Märchenweihnachtsmarkt vertreten zu sein. (Ulrike Pflüger-Scherb)

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