Restaurant Park Schönfeld wird zu besten Gourmet-Adressen Deutschlands gezählt

Kassel wieder im Feinschmecker-Führer

Eduard Jaisler

Kassel. Nach 14 Monaten als Betreiber des Restaurants Park Schönfeld haben Eduard Jaisler und Sabrina Schoregge den Sprung in einen der renommierten Restaurantführer Deutschlands geschafft.

Das Magazin „Der Feinschmecker“ listet das Haus in seinem neu erschienenen Führer „Die 800 besten Restaurants 2013/2014“ als einzige Adresse in Kassel. Im vergangenen Jahr war die Stadt in dem Gourmetführer nicht vorgekommen.

Für Eduard Jaislers Küche vergaben die Tester eineinhalb von fünf Punkten auf der Feinschmecker-Skala – eine Benotung, die etwa dem Bereich zwischen „überdurchschnittlich“ und „sehr gut“ entspricht. Die Bestnote „In jeder Hinsicht perfekt“ erhielten bundesweit zwölf Gourmettempel in dem Führer.

„Wir freuen uns und sind glücklich“, kommentierte Jaisler das Urteil der Tester, die ihm „eine klassisch orientierte Küche, welche die Aromen der Zutaten präzise herausarbeitet“ bescheinigen. Das Restaurant erhoffe sich nun mehr Aufmerksamkeit beim kulinarisch interessierten, anspruchsvollen Publikum, das ansonsten „wohl an Kassel vorbeifahren würde“.

„Problematische Region“

„Nordhessen ist für uns eine eher problematische Region“, sagte Achim Becker von der Redaktion des „Feinschmecker“. Mit seinem Gourmetführer verfolge das Magazin „nicht den Anspruch, bestimmte Gebiete abzubilden“. Vielmehr wolle man ohne Proporz über herausragende Küchenleistungen informieren. Dabei stütze sich das Magazin auf seinen eigenen Adressenbestand, auf Hinweise seiner Mitarbeiter überall in Deutschland und erhalte darüber hinaus „sehr viele Lesertipps“.

Durch einen solchen Tipp sei man auch auf das Restaurant Park Schönfeld aufmerksam geworden und habe den Besuch fachkundiger Tester veranlasst, sagt Becker. „Wir gehen als ganz normale zahlende Gäste in solche Häuser.“

Heraus kam ein dickes Lob: Mit den Worten „Kassel hat wieder ein Gourmetrestaurant“ beginnt die Bewertung im aktuellen „Feinschmecker“-Führer. Eine Formulierung, mit der Eduard Jaisler bei aller Freude nicht sonderlich glücklich ist: „Gourmetrestaurant – das klingt für viele verkrampft“, sagte der Küchenchef. „Wir möchten unsere Gäste lieber leger verwöhnen, aber nicht verschrecken.“

Von Axel Schwarz

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