260 Mio. Euro weniger Schulden

Kassel wird unter den Schutzschirm schlüpfen

Kassel. Die hoch verschuldete Stadt Kassel wird unter den Finanz-Schutzschirm des Landes schlüpfen, um die Schuldenlast zu verringern. Einen entsprechenden Beschluss hat der Magistrat gefasst.

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Im Gegenzug muss die Stadt Kosten reduzieren und Einnahmen erhöhen. Es werden drei Stadtteilbibliotheken geschlossen, der „Ball des Sports“ wird ebenso aufgegeben wie das Sponsoring für den Kassel Marathon und die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften. Die Parkgebühren werden erhöht, Lehrer müssen für das Parken an Schulen zahlen. Eltern müssen künftig mehr für die Betreuung ihrer Kinder in städtischen Kitas berappen. Auch die Spielapparatesteuer in der Stadt wird erhöht. Bei der Grundsteuer und der Gewerbesteuer soll es keine Erhöhung geben.

„Da sind Einschnitte, die man spürt“, sagt Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD). Es handele sich aber insgesamt um ein „vernünftiges Konzept mit Augenmaß“, das vom Land akzeptiert werde. Kassel nutze damit die Chance, „eine deutliche Entschuldung der Stadt hinzubekommen“.

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