Aktion auf Kassel Live

Zu siebt in Feld und Wald: Familie Maar und die tägliche Suche nach dem Cache

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Spielen gern: Herbert und Michaela Maar (hinten) mit den Töchtern Patrizia (links) und Felicitas. In der Hand hält Felicitas ein Geocaching-Gerät für die Ortung.

Söhrewald / Kassel. Sie sind ausgerüstet mit Taschenlampen und Geocaching-Gerät, stehen um 5 Uhr morgens auf, machen sich mit Kindern und Hund Cassy auf die Suche in Feld und Wald. Und haben noch einen Riesenspaß dabei. Worum es dabei geht? Um den Kasselcache.

Die sieben Mitglieder der Familie Maar aus Wellerode sind große Fans des Geocachings im Allgemeinen und des HNA-Sommer-Cachings im Besonderen. „Eine Superidee der HNA“, schwärmt Vater Herbert. „Für alle, die nicht in die Ferien fahren, ist das eine tolle Sache, ein Riesenspaß“, ergänzt Mutter Michaela: Auf diese Weise lerne man Ecken von Kassel kennen, die man vorher gar nicht kannte.

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Die größten Antreiber in der Familie sind allerdings die Töchter Patricia und Felicitas (beide 13) und Vanessa (24) sowie Sohn Samuel (14). „Gestern hat mich die Familie nach dem Geocaching um 5.30 Uhr direkt an die Arbeit gefahren“, sagt Herbert Maar, der als Fahrer für den ASB tätig ist. Heute habe er darum gebeten, eine Stunde länger schlafen zu können und sich vom Suchspiel für einen Tag ausgeklinkt. „Ich bin der Faulste in der Familie“, sagt er und lacht. Auch Hund Cassy, der meistens an der Seite der Geocacher ist, habe an diesem Morgen keine Lust zum Rausgehen gehabt.

Prompt begegneten Mama und die Mädchen im stockdusteren Morgengrauen zwei anderen Geocachern. „Ich habe im Wald zuerst nur die leuchtenden Handys gesehen“, sagt Felicitas: „Das war schon unheimlich.“ Aber dann waren es Gleichgesinnte. „Wir haben den Cache zuerst gefunden.“ Haben sie Cassy inzwischen zum Cache-Suchhund ausgebildet? Herbert lacht: „Die läuft meistens in die falsche Richtung.“

Denn darum geht es: Ein versteckter Schatz muss durch die Angabe der Koordinaten, wo er sich befindet, gesucht werden. Dabei begeistern sich Tausende von Cachern bundesweit weniger für den Inhalt der Schatztruhe, in der sich Souvenirs wie Schlüsselanhänger, Kuscheltiere oder auch mal Bücher befinden, als für den Weg des Auffindens, also die Suche. Das sei Abenteuer pur.

Zum Geocaching in den Ferien, so Herbert Maar, stünden seine Kinder viel bereitwilliger auf als zu Schulzeiten. Die spielfreudige Familie Maar beschäftigt sich übrigens im Urlaub daheim nicht nur mit Geocaching.

Die Zwillinge trainieren außerdem fleißig Wing-Tsun-Kampfsport sowie Gardetanz bei den Lossesternen in Kaufungen und ebenso wie Bruder Samuel sind sie leidenschaftliche Schachspieler.

Von Christina Hein

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