Vorschlag von Thomas Materner

Kasseler AfD-Landtagskandidat will Chemnitz als Partnerstadt

Thomas Materner ist Kasseler AfD-Landtagskandidat und -Stadtverordneter.

Kassel. Thomas Materner, Kasseler AfD-Landtagskandidat und -Stadtverordneter, schlägt nun Chemnitz in Sachsen als neue Partnerstadt von Kassel vor. 

Der Tod von Daniel H. habe die Chemnitzer gegen „die fatale Zuwanderungspolitik“ aufstehen lassen, so Materner. Nach dem darauf folgenden „Bashing“ müsse man sich mit Sachsen und der Stadt Chemnitz solidarisch zeigen.

Zudem sieht der AfD-Mann Parallelen. Chemnitz und Kassel stünden oft im Schatten größerer Städte in ihrem Bundesland. Mit der ihnen „anhaftenden Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit“ könne man sich gegenseitig ermutigen.

Sachsen sei wie 1989 „Herz des Widerstandes“, jetzt heiße es, von Sachsen zu lernen. Materner: „Ich wünsche den Kasseler Bürgern den Mut der Chemnitzer, sich gegen eine todbringende Migration zu erheben.“ 

Vielleicht spreche man von Chemnitz in ein paar Jahren von „Alexander-Gauland-Stadt“, Gauland sei gebürtiger Chemnitzer. Materner wortwörtlich: „Dies wäre ganz wunderbar.“ 

Wer ist Thomas Materner?

Thomas Materner ist der aktuelle Direktkandidat der Kasseler AfD für die Landtagswahl 2018 in Hessen. Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Kasseler Parlament. Materner kommt ursprünglich aus Bad Hersfeld im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Politiker lebt in Kassel und ist kaufmännischer Angestellter bei einer Spedition. Seit dem Jahr 2016 ist Materner Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in Kassel.

Materner war oft in Diskussionen, die den Obelisken auf dem Königsplatz zum Inhalt hatten, verstrickt. Mit Äußerungen im Kasseler Kulturausschuss hatte Materner beispielsweise im August 2017 für einen Eklat gesorgt. 

Zu diesem Thema hat Anja Berens, die stellvertretende Leiterin der Kasseler Lokalredaktion, einen Kommentar verfasst. Den Kommentar mit dem Titel "Reine Provokation" finden Sie hier.

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