Kasseler Arbeitsmarkt: Job-Flaute zur Ferienzeit

Kassel. Trotz des späten Ferienbeginns habe sich die Sommerpause am Arbeitsmarkt bereits im Juni bemerkbar gemacht, sagte Agenturchef Detlef Hesse. Der Hauptgrund: Schullaufbahnen und Ausbildungen sind zu Ende gegangen, wer nicht übernommen wurde oder noch keine Perspektive hat, treibt vorübergehend die Arbeitslosenstatistik nach oben.

Der Beschäftigungsmarkt werde sich aber bald wieder beleben, sagte Hesse. Generell gehe die Entwicklung weiter in die richtige Richtung. Das zeige der Vergleich mit dem Juli 2013. Gegenüber dem Vorjahr hätten sich alle wichtigen Kennzahlen der Arbeitsmarktstatistik verbessert: Mehr Menschen in Arbeit, mehr Stellen im Angebot und auch deutlich weniger junge Leute auf Jobsuche.

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Im Bereich der Stadt Kassel waren im Juli 9881 Personen arbeitslos gemeldet, davon waren 1140 unter 25 Jahre alt. Der Anteil der Jüngeren hatte ein Jahr zuvor noch um 16 Prozent höher gelegen, seither ist der Bestand an freien Jobs im Stadtgebiet um 23 Prozent auf 1525 Stellen gestiegen.

Im gesamten Agenturbezirk (Stadt und Landkreis Kassel plus Witzenhausen und Eschwege) kamen allein im Juli 1347 Stellenangebote neu herein. Gesucht werden nach Angaben Hesses vor allem Fachkräfte, unter anderem von der Baubranche, im verarbeitenden Gewerbe, im Einzelhandel, in der Pflege, im Gastgewerbe sowie in der Zeitarbeit.

Im Landkreis Kassel waren im Juli 6449 Menschen arbeitslos gemeldet, 88 weniger als vor einem Jahr. (asz)

Rubriklistenbild: © dpa

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