Ob im Garten oder auf dem Balkon - jeder kann mitmachen beim Projekt „Blühwiesen“

Kasseler Blüten für alle

„Kasseler Blüten“: Regula-Maria Ohlmeier (2. von links) und ihr Team Alexander Fischer (von links), Sigrid Schmitz, Horst Schweinsberg und Andreas Giese legen bald mit dem Pflanzen los. Foto: Oschmann

kassel. Sommerwiesen haben ihren Zauber, und wer denkt nicht gern daran zurück, wie er als Kind durchs Gras streifte und einen Strauß wilder Blumen pflückte?

Wiesen, Büsche, Bäume, Grünflächen haben längst einen hohen Stellenwert für die Menschen und ihre Stadt, sagt Regula-Maria Ohlmeier, Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes. Darum legte das städtische Amt in den vergangenen Jahren - über ganz Kassel verteilt - Blühstreifen an. Die Ortsbeiräte haben das Projekt mit ihren Dispomitteln unterstützt.

Jeder Einzelne kann mitmachen, appelliert Ohlmeier, indem er im eigenen Garten, auf dem Balkon sät und die Fläche pflegt. Jeder Blühstreifen schütze zugleich die Natur, da er zum Beispiel Nahrung für Insekten bietet.

Während zur 1100-Jahr-Feier 2013 eine blau-weiße Blütenmischung dominierte, soll es 2014 bunter werden – mit Mädchenauge, Korn-, Atlas-, Ringel- und Schleifenblume, Leinkraut, Ackersenf, Färbekamille, kanadischer Mohn, rotem Lein, Cosmos und Malve. Diese neue Mischung heißt „Kasseler Blüten“. Beim Tag der Erde am kommenden Sonntag auf der Goethestraße/Germaniastraße wird das Umwelt- und Gartenamt sie kostenfrei abgeben. Danach gibt es sie nur noch im Fachgeschäft.

Die Stadt will auf 20 000 Quadratmetern 95 Kilogramm Kasseler Blüten aussäen, berichtet die Gartenamtschefin. Sie rechnet Ende Mai mit den ersten Blühflächen.

Von Sabine Oschmann

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