"Kasseler Gartenkultur 2017": Tausende strömten in Parks und Gärten

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Publikumsmagnet Pflanzenbörse im Botanischen Garten: Hier schnuppern und informieren sich bei Staudengärtnerin Martina Härtl (von links) Dennis Müller-Thiel mit Leni, Heike Müller und Tine Thiel mit Jonah. 

Kassel. Eigentlich wussten wir es schon immer: Kassels Parks, Gartenanlagen und Grünflächen sind einmalig schön. Zum ersten Kasseler Gartenfest, zu dem am Wochenende Kassel Marketing eingeladen hatte, strömten dann auch tausende Besucher ins Grün vor der Haustüre.  

„Schon als Kind habe ich oft im Bergpark gespielt, weil wir hier als Familie an Sonntagen viel Zeit verbracht haben“, sagt Brigitte Stenzel (81). Heute wertschätze sie die nahe Oase enorm.

Jeder Kasseler scheint seinen Favoriten unter den Gartenanlagen zu haben und bringt dafür ganz individuelle Gründe vor. Das Frühlingsfest „Kasseler Gartenkultur“ wollte genau darauf das Augenmerk lenken: auf die Vielfalt der Parks und Gärten in Kassel.

Und das ist gelungen. Vom Bergpark mit Welterbeprädikat über den von akkuraten Blumenrabatten gezierten Stadthallengarten, die robuste Buga, die zu Sport und Spiel einlädt, bis hin zum nachbarschaftlichen Huttenplatzgarten zog es die Gäste bei durchwachsenem Wetter aber warmen Temperaturen hinaus.

Relaxed in der Goetheanlage: Ricarda und Claudio Hohmann mit Hund Rüdiger und Emil Hilgmann (von links) entspannen unter freiem Himmel. 

Ein nettes Fleckchen Grün vor der Haustüre, wo man, wenn das Wetter schön ist, entspannt Freunde treffen kann, ist für Ricarda und Claudio Hohmann sowie Emil Hilgmann die Goetheanlage.

Nicht nur gechillt, sondern auch angepackt wurde im Huttenplatzgarten im Vorderen Westen, einem Gemeinschaftsgarten, der in Folge eines documenta-Projekts entstanden ist. Der Verein Essbare Stadt verkaufte Gemüsepflänzchen, Erdbeeren Kürbisse, Zucchini, die von einigen Freizeitgärtnern vor Ort gleich eingepflanzt wurden. Als ein paar Tropfen Regen vom Himmel fielen, schockte das im Huttenplatzgarten kaum jemanden. „Wir sind nicht aus Zucker, und der Garten kann Regen gebrauchen“, sagte Heike Lange, die von Anfang an dabei ist. Aufs Selber-Gärtnern zielte auch ein Besuch der Pflanzenbörse im Botanischen Garten. „Wir haben keinen Garten, aber einen Balkon“, sagte Heike Müller und verband das Bummeln durchs Frühlingsgrün gleich mit ein paar Pflanzenkäufen.

So lief der Samstag der "Kasseler Gartenkultur"

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