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Kassel wird bunt: Schwule, Lesben und Transgender feiern Christopher Street Day

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Von: Linett Hanert

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Teilnehmer des CSD im Jahr 2015: Sie haben ihre Körper in Regenbogenfarben bemalt und zogen durch die Straßen. © Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Kassel. Bunt, bunter, CSD: Am Samstag, 26. August, erstrahlt die Innenstadt wieder in den Farben des Regenbogens. Die 17. Kasseler Auflage des Christopher Street Days steht an.

Wie im vergangenen Jahr beginnt der ebenso schrille wie politische Umzug am Kulturbahnhof und wird von DJ Sven P. musikalisch begleitet. Die Demonstration steht in diesem Jahr unter dem Motto „Loud-proud-queer”, also „laut, stolz, schwul“, und beginnt um 12 Uhr.

Danach zieht der Zug weiter über die Kurfürstenstraße, Ständeplatz, Fünffensterstraße, Rathaus, Obere Königsstraße, Untere Königsstraße, Stern, Kurt-Schumacher-Straße und wieder zurück zum Kulturbahnhof. Dort findet anschließend ein großes Straßenfest mit Bühnenprogramm statt. Auf der Bühne werden Künstler wie die Popmusikerin Caro aus Stralsund, die seit 2008 den Titel der Welt-Aids-Botschafterin trägt, oder Aaron Carty, die Lieder der US-amerikanischen Sängerin Beyoncé covert und sich mittlerweile auf den Bühnen der CSD-Veranstaltungen ganz Europas einen Namen gemacht hat, zu sehen sein.

Ab 21 Uhr findet im Deck 7 in der Mauerstraße 21 die Abschlussparty des CSD statt. Das Ticket für die Abendveranstaltung im Deck 7 kostet sieben Euro. Ausrichter der Veranstaltung ist der CSD-Verein Kassel.

Ziel der jährlichen Demonstration ist die Sensibilisierung der Gesellschaft für Minderheiten, insbesondere Homo-, Bi- und Transsexueller. In diesem Jahr werden Vertreter verschiedenster Parteien beim Straßenfest anwesend sein, und Rede und Antwort stehen.

„Im Wahljahr ist es wichtig, Gebrauch von seinem Stimmrecht zu machen“, sagte Holger Alexis Ewen, der Vorsitzende des CSD Kassel.

Video aus dem Archiv: So war der CSD im Jahr 2014 in Kassel

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