Prozessauftakt: 4,9 Millionen Euro von Kleinanlegern sollen teils für private Zwecke verwendet worden sein

Kasseler Landgericht will 317 Zeugen zu Anlagebetrug hören

Kassel. Um 4,9 Millionen Euro soll die Kasseler Firma EFB-Nova GmbH 192 Kleinanleger bertrogen haben. Seit Montag müssen sich deswegen Geschäftsführer Thomas G. sowie vier weitere Angeklagte vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts verantworten.

Zwei von ihnen, eine 52-Jährige aus Heppenheim und ein 53-Jähriger aus Bad König, sitzen seit Mitte 2009 in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, unter Vorspielung falscher Tatsachen an die 4,9 Millionen Euro gekommen zu sein. Das Geld hätte in ein „völlig sinnloses Geschäftsmodell“ fließen sollen.

Tatsächlich aber hätten einige Angeklagte das Geld teils für private Zwecke verwendet. In den nächsten Wochen sollen 317 Zeugen aussagen. (clm)

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