Kasseler ließ sich Brad-Pitt-Autogramm von Tätowierer verewigen

Bei der Arbeit: Maik Steinhäuser im Base (13) mit seinem Star-Tattoo. Fotos: Ludwig

Kassel. Für einige Kasselerinnen war es wohl der Himmel auf Erden, als sie Brad Pitt bei seinem documenta-Besuch für einen kurzen Schnappschuss in den Arm nehmen konnten. Maik Steinhäuser ging jetzt noch einen Schritt weiter: Er hat den Schauspiel-Star für immer im Arm.

Der Kasseler hat sich das Autogramm des Promis von einem Tätowierer verewigen lassen. Als Brad Pitt am Donnerstag am Arbeitsplatz von Steinhäuser auf einen Darjeeling-Tee vorbeischaute, war in der documenta-Gastronomie Base (13) am Kulturbahnhof gerade wenig Betrieb.

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„Nur ein älteres Pärchen saß hier am Tresen, als er auftauchte“, sagt der 33-jährige Steinhäuser, der für die 100 Tage als Servicekraft arbeitet. Steinhäuser ergriff seine Chance und fragte nach einem gemeinsamen Foto mit dem Mann, den er aus Filmen wie „Ocean’s Eleven“ kennt.

Fotos: Brad Pitts zweiter Tag in Kassel

Brad Pitts zweiter Tag in Kassel

Ein Foto gab es nicht, weil Pitt gerade ohne Bodyguard unterwegs war und gemeinsame Fotos dann nicht erlaubt sind. Leer ging der 33-Jährige aber nicht aus: Er bekam ein Autogramm auf den Unterarm und ein kurzes Gespräch mit dem Star. „Er sagte ,great Tattoos‘ (tolle Tattoos), als er meine Arme sah und erzählte mir, dass seine Frau auch tätowiert ist“, sagt Steinhäuser, dessen Oberkörper viele Motive zieren. Außerdem habe Brad Pitt über die Bar auf dem alten Bahnsteig gestaunt.

Tattoo umsonst

Die Initialen: Tätowierte Unterschrift von Brad Pitt.

Als Pitt seinen Tee ausgetrunken hatte, warf er noch einen Blick in die documenta-Ausstellung im Alten Zollamt und verschwand. Steinhäuser musste noch zwei Stunden arbeiten – dabei reifte eine Idee. „Nach der Schicht bin ich direkt zum Tätowierer, um mir die Unterschrift stechen zu lassen.“ Der Tätowierer sei so begeistert gewesen, dass er Brad Pitts Autogramm nachzeichnen durfte, dass er für seine Arbeit nicht einmal Geld verlangt habe.

Fotos: Brad Pitt bei der documenta in Kassel

Brad Pitt bei der documenta in Kassel

Nachdem der kurze Hollywood-Rummel verflogen war, interviewte ein RTL-Fernsehteam den Kasseler. „Meine Oma und meine Mutter haben schon angerufen und waren begeistert.“ Ob er das Tattoo irgendwann bereuen werde? „Nein, wer hat das schon?“

Von Bastian Ludwig

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