Angebliches "Sturm 18"-Mitglied

Kasseler Neonazi arbeitete in Heidelberger Flüchtlingsheim

Kassel/Heidelberg. Ein Neonazi aus Kassel hat als Wachmann in einer Flüchtlingsunterkunft in Heidelberg gearbeitet.

Einen entsprechenden Bericht des „Mannheimer Morgen" bestätigte die Polizei in Baden-Württemberg am Wochenende.

Der Mann, der Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma war, sei bei einer Überprüfung durch den Staatsschutz wegen „politisch motivierter Straftaten“ aufgefallen. Die Sicherheitsfirma sei aufgefordert worden, den Mann aus der Einrichtung zu verweisen und ihm Hausverbot zu erteilen. Nach unbestätigten Medienberichten handelt es sich es um einen 27-Jährigen, der Mitglied der Kasseler Neonazi-Vereinigung „Sturm 18“ sein soll.

Diese Gruppierung wird von dem mehrfach wegen Gewalttaten verurteilten Bernd T. angeführt. Nach HNA-Informationen sollen in der Heidelberger Unterkunft, einem früheren Militärgelände, rund 3000 Flüchtlinge leben. Zu Übergriffen durch den 27-Jährigen ist es nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand offenbar nicht gekommen. Wie lange der Mann in der Einrichtung arbeitete, war nicht zu erfahren.

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"Sturm 18: Ungehorsame Mitglieder wohl mit Hundespielen eingeschüchtert"

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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