Staatssekretär: Werden etwas für Kassel tun

Kasseler Schleuse: Eine Rettung zeichnet sich ab

Kassel. Die Chancen für eine Rettung der Kasseler Schleuse und damit der Fulda als schiffbaren Fluss stehen gut. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, besichtigte die Schleuse. „Ich wäre nicht hier, wenn wir nicht in der Lage wären, etwas für Kassel zu tun“, sagte er danach.

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Katrin Urbitsch, Chefin des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hann. Münden, präsentierte konkrete Pläne für die Schleuse. Danach könnte in die bestehende, fast 100 Jahre alte Schleuse eine neue Kammer aus Fertigteilen eingebaut werden. Es würde sich um eine Selbstbedienungsschleuse handeln, die bis 2016 eingebaut werden müsste. Dann, so Urbitsch, seien die alten Schleusentore kaputt. Die neue Kammer würde inklusive Planungskosten sechs Millionen Euro kosten.

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Staatssekretär Bomba sagte dazu, sechs Millionen auf vier Jahre verteilt, seien „nicht die Welt“. Zwar sei der Etat des Bundesverkehrsministeriums eng, aber das „müsste drin sein“. Schließlich erwarte man aus dem sogenannten Investitionsbeschleunigungs-Programm im nächsten Jahr einen Zuschuss von einer Milliarde Euro. Er werde nun das Thema in Berlin besprechen, um eine schnelle Entscheidung zu erreichen, sagte Bomba. Will man 2016 fertig sein, müsste 2013 angefangen werden. Katrin Urbitsch sagte, dass nach einer Untersuchung jeder Euro für die Schleuse 1,70 Euro über den Tourismus wieder einbringe.

Fotos: So funktioniert die Kasseler Schleuse

So funktioniert die Kasseler Schleuse

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