„Nie an FKK-Strand legen“

Kasseler Studentin Jessica Czakon posiert auf dem Cover des aktuellen Playboys

Kassel. Vom Kasseler Hörsaal auf das Cover des Männermagazins Playboy: Jessica Czakon tritt bei der Wahl zur Playmate des Jahres an. Im HNA-Gespräch verrät sie, dass sie zwar kein Problem damit hat, sich nackt vor der Kamera zu räkeln, aber sich nie an einen FKK-Strand legen würde

Die gebürtige Berlinerin ist auf dem Titel des am Donnerstag erschienenen Januarheftes zu sehen.

Doch nackt ist offenbar nicht gleich nackt: Jessica Czakon, die an der Kassel Universität gerade ihren Bachelor in Architektur absolviert hat, macht da Unterschiede.

Das 25-jährige Playmate zeigt sich zwar auch in der gestern erschienen Januar-Ausgabe des Männermagazin Playboys hüllenlos, doch privat geht sie mit Nacktheit nicht ganz so locker um. „Ich würde mich nie an einen FKK-Strand legen“, sagt das Fotomodell im HNA-Gespräch.

Die in Berlin geborene Tochter polnischer Eltern hat dafür auch eine Erklärung: „Wenn du privat bist, dann hast du eine andere Schwelle. Die Leute beim Playboy haben Nonstop mit nackten Frauen zu tun. Es ist ein Job.“ Diesen Job, mit dem sie ihre Studienzeit „sehr gut“ finanzieren könne, würde Czakon nur für den Playboy erledigen. „Es soll etwas Exklusives bleiben.“

Der sexy Schneehase vom Playboy-Titel hält sich abseits des Scheinwerferlichts für eher unauffällig: „Dass ich für den Playboy modele, würde man nicht denken, wenn man mich auf der Straße sieht.“

Auf dem Kasseler Uni-Campus und in ihrem Fitnessstudio wurde sie dennoch hin und wieder erkannt, nachdem sie im April Playmate des Monats wurde. „Das lief alles sehr lieb und nett ab. Bislang wurde zum Glück noch niemand aufdringlich.“ Einmal habe sie ein Mann am IC-Bahnhof Wilhelmshöhe in der dortigen Buchhandlung angesprochen. „Der hatte sich da gerade das Heft mit mir gekauft.“ Diese Situation war ihr dann doch etwas unangenehm gewesen.

Viele ihrer Mitstudenten seien aber eher neugierig. „Die wollen wissen, wie ich damit umgehe und ob es da keine Probleme gibt, wenn ich mich bei Arbeitgebern bewerbe.“

Mit Arbeitgebern habe es bislang kein Problem gegeben. Weder im Studienpraktikum bei einem Immobilienmakler noch bei dem Architekturbüro, bei dem sie derzeit in Berlin als Werkstudentin arbeite.

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Die 25-Jährige glaubt nicht, dass sie die Bilder im Playboy irgendwann einmal bereuen wird. „Wenn ich es mit einem Projekt in die Öffentlichkeit geschafft habe, dann habe ich es doch gut gemacht.“ Grenzen gibt es für die gläubige Protestantin aber schon. So würde sie sich niemals breitbeinig vor die Kamera setzen.

Oma ist stolz

Und wie reagieren die Eltern auf ihren Nebenjob? „Supertoll, auch meine Oma, die sind da vollkommen entspannt.„ Und ist der Freund auch so entspannt? Bei dieser Frage wechselt die junge Frau in die Säuselstimme: „Den habe ich nicht mehr, ich bin ganz alleine.“

Von Bastian Ludwig

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