Kasseler Weihnachtsmarkt: Tanne auf Königsplatz steht

Kassel. In der Kasseler Innenstadt weihnachtet es schon sehr: Festliche Dekorationen zieren die Fassaden und seit Mittwoch steht auf dem Königsplatz eine mächtige Nordmanntanne.

Der Kasseler Weihnachtsbaum wird aufgestellt.

Die glänzte schon vor 30 Jahren als Weihnachtsbaum im Topf mit Ballen in der Stube von Familie Wendel aus Staufenberg, die die Tanne nach dem Fest in ihren Garten gepflanzt hatte. Jetzt war sie zu groß geworden. Ursula und August Wendel beschlossen, den Kasselern ihre Tanne zu schenken, erzählt Andrea Behrens von Kassel Marketing, die den Märchen-Weihnachtsmarkt vorbereitet.

Neue Bühne spendiert

Eröffnet wird er am 26. November um 17 Uhr auf der neuen Bühne auf dem Königsplatz, die eine Spende der Städtischen Werke ist. Hier gibt es bis zum 23. Dezember jeden Tag ein Programm für Kinder und Erwachsene. Am 29. November und 13. Dezember, jeweils 18 Uhr, spielen die Urban Swing Workers, der Varieté Starclub zeigt am 27. November und 3. Dezember Ausschnitte aus seinem Programm. Kinder können sich auf Castellos Puppentheater (30. November, 7., 14. und 21. Dezember), den finnischen Santa Claus (2. Dezember) und viele andere Besucher freuen.

Zum ersten Mal erstreckt sich das vorweihnachtliche Treiben bis zum Rathaus. Jeden Tag um 17 Uhr öffnet sich an dem 300 Quadratmeter großen Adventskalender an der Rathaus-Fassade ein Türchen, dazu gibt es ein musikalisches Programm – unter anderem mit Radio HNA.

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Weihnachtsmarkt: Verlängert bis zum Jahresende

Am 1. Dezember fährt um 14.30 Uhr der Coca-Cola-Weihnachtstruck auf den Rathausplatz. Rund um die 130 Weihnachtsmarkthütten treffen die Besucher wieder viele Figuren der Gebrüder Grimm. Angeführt werden sie in diesem Jahr vom „Sterntaler“.

In die Rolle des armen Waisenmädchens, dem Sterne als Silbertaler ins Leinenkleid fallen, schlüpft die 17-jährige Schülerin Clara Brand. „Am 23. Dezember übergibt Clara ihr Amt an Rapunzel“, verrät die Weihnachtsmarkt-Chefin die Symbolfigur für 2013.

Der Elch kommt

Die Standbetreiber, die sich jedes Jahr bis zum 31. März bewerben müssen, kenne sie alle persönlich, sagt Behrens. Viele kommen jedes Jahr, der Messerschleifer aus Südtirol, die Finnen, die ihren Elch und jede Menge Glögg mitbringen und die Holzofenbäcker vom Bodensee. Auch viel Neues gibt es zu entdecken und zu probieren: Pasta im Nudelhaus, Käsespezialitäten vom Alpen-Spezialisten und frischen Baumkuchen aus der Märchen-Konditorei.

„Zum ersten Mal ist am Königsplatz außerdem die Bäckerei Streiter dabei“, berichtet Behrens. 80 Zentner Tannengrün Die Hütten auf dem Friedrichsplatz werden traditionell mit Tannenzweigen dekoriert. „Insgesamt haben wir 80 Zentner Tannengrün und 600 Bäume für den Weihnachtsmarkt bestellt“, erzählt Behrens. Auf den könnten die Kasseler stolz sein, sagt sie. In der Fachpresse stehe er unter den Top 20 der Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Verlängerung bis zum 30. Dezember

Der Märchen-Weihnachtsmarkt ist ab dem 26. November täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, die gastronomischen Stände bis 22 Uhr. In diesem Jahr kann man das weihnachtliche Treiben bis zum 30. Dezember erleben, vom 24. bis 26. Dezember bleiben die Hütten allerdings geschlossen.

Ein Teil der Händler wird bereits am 23. Dezember abreisen. Marktleiter ist Daniel Geibel, der täglich auf dem Weihnachtsmarkt anzutreffen ist. Ihre Weihnachtseinkäufe können Besucher in der Gepäckhütte der KVG am Königsplatz deponieren.

In der Karlskirche ist die Krippenausstellung zu sehen, montags bis freitags 16 bis 18 Uhr, samstags und sonntags ab 11 Uhr. (ppu)

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