Gesundheitsamt untersucht vor der Einschulung

Kassels Kinder sind wieder schlanker

Kassel. In Kassel sind nicht mehr so viele Kinder bei der Einschulung zu dick wie noch vor einigen Jahren - das ist ein Ergebnis der Untersuchung von Ärzten des Gesundheitsamtes. 1597 Kinder in der Stadt und 1911 im Landkreis Kassel, die nach den Sommerferien eingeschult werden sollen, wurden untersucht.

Während in den vergangenen Jahren die Zahl der übergewichtigen und fettleibigen ABC-Schützen zugenommen hatte (der Spitzenwert lag 2009 in der Stadt bei 16 Prozent), wurde nach Angaben von Dr. Gabriele Oefner, zuständig für die Schuleingangsuntersuchungen, jetzt noch bei 13 Prozent der Stadtkinder Übergewicht festgestellt. Im Landkreis bringen zwölf Prozent der Kinder zu viele Pfunde auf die Waage. Der Unterschied zwischen Stadt und Landkreis sei nicht mehr so extrem wie früher, sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Sorge bereitet den Ärztinnen, dass noch nicht alle Kinder in der Region gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft sind. Die Impfrate liege in Stadt und Kreis bei 92 Prozent. Um die Ausbreitung der Masernviren zu verhindern, fordert die Weltgesundheitsorganisation eine Impfrate von 95 Prozent. Besonders in den westlichen Stadtteilen Kassels entschieden sich Eltern gegen eine Impfung, Kinder aus finanziell schwächeren Stadtteilen seien meist „durchgeimpft“. (use) Dritte Seite

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