Sie hat fünf Kilo bei IBES abgenommen

Kattia Vides im Interview: So denkt sie über Dschungelcamp und Weilbach

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Kattia Vides hat den australischen Dschungel und die wilden Tiere dort überstanden und sich auch wieder etwas angezogen.

Kattia Vides war die heimliche Siegerin des RTL-Dschungelcamps - auch wegen ihrer Beziehung zum Kasseler CDU-Politiker Patrick Weilbach. Hier spricht sie erstmals ausführlich über ihre Erfahrungen. 

In Australien waren es 40 Grad, hier ist eisiger Winter. Haben Sie den Kälteschock bereits überwunden?

Kattia Vides: Gesundheitlich geht es mir gut, aber es ist wirklich kalt hier. Ich friere den ganzen Tag. Wahrscheinlich sollte ich mich wärmer anziehen.

Down under wurden Sie zwar nicht Dschungelkönigin, aber für viele sind Sie die eigentliche Siegerin der zwölften Ibes-Staffel. Alle reden jetzt über Sie und nicht über Jenny Frankhauser. Wie haben Sie die Herzen der Zuschauer erobert?

Vides: Die Zuschauer fanden mich vielleicht sympathisch, weil ich war, wie ich sonst auch privat bin: offen, natürlich und locker. Ich habe auch versucht, meine Prüfungen gut zu meistern. Ich habe immer alles gegeben, manchmal hat es aber nicht zu 100 Prozent geklappt.

Ihre Popularität überrascht ein bisschen. Bei Ihrer Teilnahme am RTL-Format "Der Bachelor" galten Sie als zickig.

Vides: Da haben Sie recht. Beim "Bachelor" gab es einige Situationen zum Aufregen. Im Fernsehen kam es so rüber, als wollte ich mit den anderen Streit. Dabei war ich das Opfer. Das war ärgerlich. Auf der anderen Seite bin ich froh über den "Bachelor". Erst durch dieses Format bin ich ins Dschungelcamp gekommen.

Dort haben Sie vor allem durch Ihre Beziehung zu dem Kasseler CDU-Politiker Patrick Weilbach Schlagzeilen gemacht. Laut Ihrem Management wollen Sie nichts mehr dazu sagen, ob Sie ein Paar sind oder nicht. Wie genervt sind Sie von diesem Thema?

Vides: Genervt bin ich gar nicht. Ich möchte mich derzeit nur nicht zu meiner Beziehung äußern. Ich weiß aber, dass ich etwas dazu sagen muss. Das werde ich später tun - mit allen Details. Bis dahin werde ich erst einmal Ordnung reinbringen.

Haben Sie Patrick Weilbach mittlerweile schon gesehen?

Vides: Wir haben telefoniert.

Sie haben gesagt, Sie müssten sich beide erst noch richtig kennenlernen. Wie gut kennen Sie ihn denn schon?

Vides: Dazu möchte ich jetzt nichts sagen.

Schade. Wenn ich Sie nun frage, wie Sie sich kennengelernt haben und was Sie so toll an ihm finden, werden Sie das wohl auch nicht beantworten?

Vides: (lacht) Ja, richtig.

Kattia Vides und Patrick Weilbach

Dann reden wir über das Dschungelcamp. Was war das Schlimmste dort? Der Hunger oder die vielen kleinen Tiere?

Vides: Der Hunger. Es ist schrecklich, wenn man einen leeren Magen hat. Du hast Hunger und weißt, dass du nichts mehr bekommen wirst. In solchen Situationen konnte man vor Hunger weinen. Ich habe mich dann immer in meinem Schlafsack versteckt und heimlich geheult. Ich wollte nicht, dass die anderen sagen, ich würde die ganze Zeit weinen.

Mittlerweile haben Sie wieder richtig zugeschlagen?

Vides: Oh ja, ich könnte die ganze Zeit essen. Das wird auch noch eine Weile so weitergehen - bis ich die fünf Kilo, die ich im Dschungelcamp verloren habe, wieder drauf habe.

Wie fühlt es sich an, wenn Kakerlaken über einem ausgeschüttet werden, und man weiß, dass Millionen Menschen dabei zusehen?

Vides: In dem Moment habe ich mir keine Gedanken gemacht, ob die Zuschauer gucken. Ich wollte nur die Prüfung gut machen. Es war total unangenehm. Die Tiere haben höllisch gestunken. Außerdem haben sie gestochen. Das hat saumäßig wehgetan - und zwar noch eine ganze Weile. Ich hatte überall Schmerzen.

Trotz solcher Mutproben haben viele Zuschauer geklagt, diese Staffel sei megalangweilig gewesen. Die Quoten sind ebenfalls zurückgegangen. Lag das an den Kandidaten?

Vides: Ich weiß nicht. Wir waren ein Team und haben uns super verstanden. Alle waren musikalisch. Wir waren die ganze Zeit am Singen, Tanzen und Lachen und nicht am Streiten wie die Kandidaten früher. Vielleicht war das ein kleines bisschen langweilig für die Zuschauer. Die Leute haben gedacht, dass es mehr Konflikte gibt.

Das klingt nachvollziehbar. Die Leute mögen Sie mittlerweile so sehr, dass Sie 83.000 Instagram-Abonnenten haben.

Vides: Ja, mich kennen nun viel mehr Menschen. Und sie wissen nun, wie ich wirklich bin. Ich freue mich über jede Nachricht, die ich bekomme. Ehrlich gesagt hätte ich auch nicht gedacht, dass ich so weit komme, denn viele Kandidaten waren bekannter als ich und hatten bereits mehr Erfahrungen im TV. Dagegen war ich bislang nur beim "Bachelor". Ich hatte Angst und Respekt. Für mich hat sich die Teilnahme wirklich gelohnt. Zudem habe ich meine Grenzen ausgetestet.

Es gibt ja ein Leben nach dem Dschungelcamp. Wie geht es nun weiter für Sie?

Vides: Ich freue mich auf neue Herausforderungen. Ich will meine Fans treffen, die so fleißig für mich angerufen haben. Ich bin in Kontakt mit Werbepartnern. Es wird sicher neue TV-Formate geben. Genaueres kann ich noch nicht sagen. Und ich will Musik machen. Ich bin ja musikalisch.

Mit dem Cover des 80er-Jahre-Hits "The Rhythm Of The Night" haben Sie bereits eine Single herausgebracht. Wird es jetzt ein ganzes Album geben?

Vides: Das weiß ich noch nicht. Ich möchte auf jeden Fall Lieder auf Spanisch singen. Das ist die Sprache, die mir am meisten gefällt und die am besten zu mir passt. Es wird hoffentlich Latino-Musik für den Sommer geben.

Manchmal fragt man sich: Was ist eigentlich Ihr Beruf?

Vides: Ich bin TV-Reality-Star, Tänzerin und auf eine Art und Weise auch Influencerin und etwas Musikerin. In diesen Bereichen arbeite ich an meiner Selbstständigkeit.

Bislang waren Sie Europa-Assistentin in einem großen Medizinunternehmen der Region. Könnten Sie sich vorstellen, in den Job zurückzukehren?

Vides: Ja, warum nicht? Wenn ich auf die Unterhaltungsbranche irgendwann keine Lust mehr hätte, mache ich so etwas wieder. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt.

Welche Rolle wird Kassel zukünftig in Ihrem Leben spielen?

Vides: Kassel ist meine zweite Heimatstadt. Hier fühle ich mich sehr, sehr wohl. Kassel liegt zentral. Man ist schnell überall. Ich hoffe, dass ich für die TV-Tätigkeit nicht nach Berlin oder Köln umziehen muss. Kassel soll meine zweite Heimat bleiben.

Welches ist ihr Lieblingsort in Kassel?

Vides: Überall. Ich gehe gern in die Innenstadt. Besonders mag ich den Thalia-Buchladen in der Fußgängerzone. Im 1. Stock setze ich mich gern ins Café. Dort gibt es den besten Chai Latte der Stadt.

Welche Hobbys haben Sie?

Vides: Ich gehe gern ins Fitnessstudio, tanze, und treffe mich gern mit Freunden. Alles, was eine Frau in meinem Alter gern macht.

Im März werden Sie 30. Wie werden Sie feiern?

Vides: Das weiß ich noch nicht. Meine Mitcamper sagten, ich solle eine große Party geben. Sie würden alle kommen. Ich weiß noch nicht, ob ich die Zeit dafür habe. Derzeit bin ich sehr beschäftigt. Wahrscheinlich werde ich mit meinen engen Freunden etwas Essen gehen. Ich bin keine Feiermaus mehr. Trotzdem: Vielleicht gibt es eine Überraschungsparty.

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