Hausbesitzer entdeckte Eule im Heizungsraum – Sie hatte dort eine Nacht ausgeharrt

Kauziger Besuch im Keller

Rettung geglückt: Jagdaufseher Frank Becker befreit die Eule. Sie hatte sich in einen Heizungskeller verirrt. Foto: Göbel

Harleshausen. Pochende Geräusche hörte Gerhard Simon am Sonntagabend aus seinem Heizungskeller. Als er nachsah, entdeckte er in einer dunklen Ecke eine Eule. Eher ungeübt im Umgang mit Tieren rief er lieber den erfahrenen Jagdaufseher Frank Becker zur Hilfe, statt selbst Hand anzulegen.

Der rückte gleich mit Kescher und Netz an. Sein Plan: Zunächst den Kauz mit dem Netz zum Fensterschacht drängen, um ihn dann mit dem Kescher ins Freie schieben zu können.

Becker ging äußerst ruhig vor. „Sonst kann es passieren, dass die Eule in ihrer Panik durch den Raum flattert“, sagte der Fachmann. Dennoch: Trotz des aufgespannten Netzes entkam der Kauz und flog quer durch den Kellerraum.

Becker reagierte blitzschnell, engte die Eule ein und brachte die Aktion zu einem glücklichen Ende: Der Kauz flog durch das Kellerfenster zurück in die Freiheit.

Gerhard Simon zeigte sich sichtlich erleichtert. „Endlich ist das arme Ding wieder frei“, sagte er zufrieden.

Von Daniel Göbel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.