Suche jetzt Richtung Auebad

Gefahr ausgeschlossen: Keine Bomben unterm Kulturzelt

Gesucht und nichts gefunden: Bis gestern war der Auedamm wegen der Bombensuche und der anschließenden Erneuerung der Fahrbahn gesperrt. Für die Sondierung wurden von Dieter Frühwein zahlreiche Löcher gebohrt. Fotos:  Fischer

Kassel. Der Entwarnung am Auedamm folgte gestern die Entwarnung an der Drahtbrücke.

An beiden Orten haben die Fachleute des Kampfmittelräumdienstes den Untergrund untersucht und dabei keine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Die Verdachtsfälle, die sich aus der Analyse von Luftbildern nach Bombenangriffen der Engländer und Amerikaner ergaben, haben sich nicht bestätigt. Dass hier Bomben eingeschlagen, aber nicht detoniert sind, gilt als sicher. In den Nachkriegsjahren wurde aber nicht lückenlos dokumentiert, ob und wo Blindgänger entfernt wurden.

Der Auedamm ist nach Angaben der Stadt frisch geteert und zum Wochenende wieder für den Verkehr freigegeben worden. In der vergangenen Woche gab es eine Vollsperrung zwischen der Wendeschleife am Rondell und der Drahtbrücke.

Dort haben die Mitarbeiter der Firma Tauber (Weiterstadt) bis gestern den Boden untersucht. Das Kulturzelt, das seinen Standplatz im Sommer nur wenige Meter von der Verdachtsfläche entfernt hat, steht demnächst auf einem von Fachleuten freigegebenen Untergrund.

Bei den bisherigen Bombensuchen in der Aue vor der Orangerie wurden mehrere Stabbrandbomben gefunden. Die sind deutlich kleiner und weniger gefährlich als die Sprengbomben, die oft um die fünf Zentner wiegen.

Bis zum Auebad

In Richtung Auebad gehen die Untersuchungen in der kommenden Woche weiter. Beim Bau des Schwimmbades wurden bereits Bomben entdeckt und entschärft. Zu Verkehrsbehinderungen wird es nach Angaben der Stadt wegen der Bombensuche nicht mehr kommen. Je nach Fortschritt müssten lediglich einige Parkplätze am Auedamm gesperrt werden.

Video: Bombensuche am Auedamm

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